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Liebe LeserInnen,

in den folgenden Wochen werden wir diese Webseite umgestalten und für Sie und uns schöner, besser und übersichtlicher machen. Falls es in diesem Zusammenhang kurzzeitig zu Problemen in der Nutzbarkeit kommen sollte, bitten wir dies zu entschuldigen. Bei Fragen und Anmerkungen schreiben Sie uns gerne an die Redaktionsadresse redaktion@goettingen-hilft.de

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“Licht und Feuer” am Haus der Kulturen

6a057811-34c5-44ef-acf4-843f94936935Unter dem Motto “Licht und Feuer” lädt das Haus der Kulturen am Samstag, 6. August, ab 15 Uhr zum Sommerfest im Hagenweg. Neben kulturellen Beiträgen aus Kamerun, Russland, Peru, Mexiko, Chile, Kurdistan und Syrien gibt es auch verschiedene Aktionen für Kinder und eine Fahrradverlosung. Für Live-Musik mit internationalen Klängen und ein vielfältiges kulinarisches Angebot ist ebenfalls gesorgt – und wer sich gerne im Schachspiel messen möchte, kann es beim Simultanspiel mit einem Profi aufnehmen. Alle weiteren Infos im nebenstehenden Flyer.

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Tea Time International

Das Tea Time-Team lädt Sie herzlich ein zur 7. “Tea Time International” am Samstag, den 9. Juli, um 16 Uhr im Gemeindesaal und Hof von St. Michael Kurze Straße 13-14! Neben den persönlichen Begegnungen steht diesmal das Thema im Mittelpunkt, wie einheimische und geflüchtete Muslime den Ramadan begangen und das Fastenbrechen gefeiert haben. Dazu haben wir ein Gespräch mit Dr. Kamal Sido, Historiker, Orientalist, Nahost-Referent von der Gesellschaft für bedrohte Völker Göttingen-Berlin, aus Syrien seit 1990 in Deutschland und Christine und Prof. Dr. Heinrich Detering.

Special guests sind diesmal:

Hans Kaul, Pianist, Deutsches Theater, boat people projekt mit

Balin Abbas, Sänger und Gitarrist aus dem Irak

Es gibt Musik und Interviews, gute Stimmung und Gespräche in allen Sprachen. In offener Atmoshäre begegnen sich Flüchtlinge und Göttinger. Neue und alte Freunde kommen zusammen, es entstehen Kontakte und Verabredungen zur Deutsch-Konversation, und, und, und …

Kontakt:

Annabel Konermann

vom Tea Time Team

0551-999 77 237

www.find-friends-find-work.de

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Neue Infoveranstaltung zu Patenschaften!

Sie wollen Flüchtlinge bei der Ankunft in Göttingen unterstützen? Sie haben mindestens einmal die Woche Zeit und Lust, um mit einer Einzelperson, in einer Kleingruppe oder mit einer Familie etwas zu unternehmen? Durch den persönlichen Kontakt stärken Sie die Neuankömmlinge und helfen Ihnen sich in der Stadt zurecht zu finden. Sie wollen Pate/-in werden oder begleiten seit kurzem einen Bewohner?

Wir laden Sie herzlich ein am Donnerstag 30.6. um 18Uhr in die Flüchtlingsunterkunft am Nonnenstieg 72 (Blauer Salon) für einen gemeinsamen Erfahrungsaustausch zum Thema Patenschaften. Folgende Fragen stehen im Fokus: Wie kann ich helfen? Was beinhaltet eine Patenschaft? Wie sieht die Vermittlung aus? Wie kann ich mit den Bewohner/-innen kommunizieren? Welche Form von Unterstützung brauchen Paten selbst? Die Kolleginnen vom Migrationszentrum (Projekt „Sei Willkommen“) sowie Ehrenamtliche und freiwillige Helfer/-innen, die bereits Bewohner/-innen begleiten, berichten von Ihren Erfahrungen. Im Anschluss wird es Zeit für Fragen und Anregungen geben.

Patenschaften sind so vielseitig wie die Paten und die Bewohner/-innen selbst. Die Bonveno gGmbH und die Caritas Göttingen vermitteln den Erstkontakt und Sie entscheiden selbst inwieweit Sie sich engagieren möchten, was Sie gemeinsam unternehmen und wie oft Sie sich treffen. Ob zum Deutschlernen, Freizeitgestaltung, gemeinsamem Kochen, Unterstützung bei der Wohnungssuche oder Begleitungen zu Behördengängen und Arztterminen, Paten können Geflüchteten bei der Bewerkstelligung des Alltags in vielseitiger Hinsicht Orientierung bieten. Darüber hinaus stehen unsere Ehrenamtskoordinatorinnen für alle weiteren Fragen als Ansprechpartner zur Verfügung.

Egal in welcher Unterkunft Sie aktiv werden wollen (oder bereits sind), die Mitarbeiterinnen von Bonveno und Caritas freuen sich auf Sie!

Kontakt:

Yana Breindl                                                                                    Katharina Kohlrautz

Bonveno – Koordination Ehrenamt                                       Caritas Göttingen – Projektleitung

Nonnenstieg 72, 37075 Göttingen                                          Godehardstraße 18, 37081 Göttingen

Tel.: 176 620 497 35                                                                       Tel.: 01512/6557689

E-Mail: y.breindl@bonveno-goettingen.de                       E-Mail:  kohlrautz@caritas-goettingen.de

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Die Caritas sucht PatInnen für Flüchtlinge

Für das Projekt „Pate werden – Flüchtlingen helfen“ sucht die Caritas Menschen, die Flüchtlinge in deren Alltag unterstützen und begleiten.
Die Paten können beispielsweise beim Einkaufen helfen und mit den Flüchtlingen Freizeitaktivitäten unternehmen. Auch Unterstützung bei Amtsvorgängen oder Orientierung in der Umgebung der Unterkünfte ist gefragt. Einzelpersonen oder Familien, die bereit sind eine Patenschaft zu übernehmen, können sich per E-Mail: Kohlrautz@caritas-goettingen.de oder unter Telefon: 05 51 / 9 99 59-16 bei der Projektverantwortlichen Katharina Kohlrautz melden.

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Im Sommer Deutsch lernen?! Learning German in summer?!

JA – mit Conquer Babel!

Wo? AstA Uni Göttingen, Goßlerstraße 16

Bus: 91/92 Campus, 21/22/23 Blauer Turm

Einstufutungstest: Montag, 27. Juni, 12-14 Uhr

Start: Montag, 4. Juli

Kontakt: educonquerbabel@gmail.com

Büro im AstA: Dienstag + Donnerstag, 16-20 Uhr

Wir freuen uns auf euch!

 

YES – at Conquer Babel!

Where? AstA Uni Göttingen, Goßlerstraße 16

Bus: 91/92 Campus, 21/22/23 Blauer Turm

Placement test: Monday, June 27, time:12-14

Start: Monday, July 4

Contact: educonquerbabel@gmail.com

Office hours in AstA: Tuesday + Thursday, 4-8 pm

We’re looking forward to meeting you!

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Dolmetscherfortbildung für Ehrenamtliche im psychiatrisch/psychotherapeutischen Bereich

Für ehrenamtliche Dolmetscher, die im psychiatrisch/psychotherapeutischen Bereich tätig sind oder sein wollen, bieten das Asklepios Fachklinikum eine Dolmetscherfortbildung an. Es geht hierbei nicht um Fachbegriffe, sondern um die besondere Dolmetschsituation. Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt.

Wo: Asklepios Fachklinikum Göttingen in der Institutsambulanz, Rosdorfer Weg 70, 37081 Göttingen
Wann: Montag, den 06.06.2016 von 15 bis 19 Uhr

KEINE Teilnehmergebühr!

Bitte nur  verbindliche Anmeldungen, weil begrenzte Plätze!

Anmeldungen mit Namen, Rufnummer, Email und gesprochenen Sprachen bitte per Email an Frau Sander, Sozialdienst der psychiatrischen Institutsambulanz Asklepios Göttingen: ma.sander@asklepios.com

Anmeldebestätigung erfolgen per Email.

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Der Auszug in Weende – ein persönlicher Erfahrungsbericht aus Freiwilligensicht

Am Montagabend hatte die Verwaltung in einem sehr offenen und konstruktiven Gespräch mit Helfern der Unterkünfte in Weende und im Hagenweg ihre Pläne vorgestellt.

Die Verwaltung berichtete, die Weender Bewohner würden bereits am Dienstagmorgen aus dem Haus ausziehen. Sie hätten alle bereits ihre Kleidung und sonstige Wertgegenstände bei der Schädlingsbekämpfungsfirma zur Benebelung abgegeben um diese dann am Dienstag nach dem Auszug gereinigt entgegennehmen zu können.

Man hat in den letzten Tagen im Hintergrund sehr viel auf Seiten von Stadt und Bonveno gearbeitet und für viele Bewohner akzeptable Lösung finden können. Die Helfer vor Ort aus der Flüchtlingshilfe Weende haben zwar mit einer gewissen Skepsis dies begleitet, aber grundlegend das Verfahren akzeptiert und unterstützt. Es wurde aber deutlich gesagt, dass die Bewohner keinesfalls freiwillig ausziehen möchten, es aber mangels Alternativen für sie keine andere Wahl mehr gibt.

Ein Teil der Bewohner zieht wie angekündigt auf die Siekhöhe, einige andere besondere Fälle haben einen Platz im IWF bekommen. Viele von ihnen bekommen in den nächsten Wochen Wohnungen durch die Stadt zu gewiesen. Hauptsächlich in der neuen Unterkunft Schützenanger.

Am Dienstag war die Situation dann leider doch nicht so wie am Montagabend erhofft. Im Gegenteil sogar: Die Situation vor Ort war sehr schwierig. Ich fuhr als Vertreter von Göttingen hilft durch einen Hinweis am Dienstagmorgen zum Haus in Weende. Beim Eintreffen kam gerade der Notarzt, da ein Bewohner mit Herzproblemen die gesamte Situation nicht bewältigen konnte. Vor dem Haus waren circa 30 Menschen – mutmaßlich aus der linken Szene. Sie blockierten den Eingang des Hauses, damit niemand in das Haus gehen konnte.  Ein inhaltliches Gespräch mit Ihnen war nicht möglich. Die Polizei war mit mehreren Einsatzkräften vor Ort.

Die freiwilligen Helfer vor Ort, die monatelang die Menschen dort unterstützten, hatten bereits in den letzten Tagen mit den Bewohnern alles soweit vorbereitet und den anstehenden Umzug mangels Alternativen unterstützt. Montagabend noch waren sie nach dem oben erwähnten Gespräch mit der Stadt zum vorerst letzten gemeinsamen Abendessen in der Großen Breite und haben mit den Bewohnern über die Ergebnisse des Treffens und den Umzug am nächsten Tag gesprochen.

Leider war zu dem Zeitpunkt als ich für Göttingen hilft am Dienstag vor Ort eintraf keiner der eigentlichen aktiven Helfer der Flüchtlingshilfe Weende anwesend, da sie arbeiten mussten. Es muss hier klar differenziert werden zwischen den “Blockierern” und den Helfern der Flüchtlingshilfe Weende vor Ort.

Von Seiten der Stadt waren Herr Lieske und eine Mitarbeiterin aus dem Sozialamt vor Ort, sowie die städtische Sozialarbeiterin und mehrere Hausmeister. Von Seiten Bonvenos waren die bisher in dem Haus tätigen Mitarbeiter anwesend und kümmerten sich engagiert um die Bewohner.

Herrn Lieske als Dezernent der Stadt Göttingen wurde der Zutritt zum Gebäude durch die “Blockierer” versagt. Auch war man nicht bereit mit ihm zu reden. Einige Bewohner hatten mit Unterstützung der Stadt und der Helfer von Bonveno schon mit ihren am Abend vorher gepackten Sachen das Haus verlassen. Andere Bewohner standen noch im Eingangsbereich und den Fluren der Unterkunft mit ihren Taschen.

Da ich in den letzten Monaten über Göttingen hilft viel Kontakt mit den Helfern der Flüchtlingshilfe Weende hatte und auch einige Bewohnern kannte, versuchte ich mit den “Blockierern” zu reden – mit nicht besonders großem Erfolg. Mir wurde aber der Zugang zum Haus “gestattet” mit dem Hinweis, dass jeder das Haus verlassen könne, der gehen wolle und man niemanden festhalte. Ich bin darauf hin nach Gesprächen und auf Bitten der städtischen Sozialarbeiterin mit dieser durch einen Nebeneingang in das Haus gegangen um mit den Bewohnern selber zu reden und uns einen Überblick zu verschaffen.

Die Situation war aber insgesamt sehr schwierig, da ständig ein “Aufpasser” (so von mir empfunden) der “Blockierer” uns bei dem Versuch mit einigen Bewohnern zu reden ins Wort gefallen ist. Viele Bewohner waren sehr verunsichert. Eine menschlich schwierige Situation, die mich immer noch beschäftigt. Im Hause stellte sich heraus, dass einige Bewohner anders als von den Blockierern dargestellt jetzt ausziehen möchten. Andere allerdings schlossen dies aber tatsächlich in den ersten Gesprächen kategorisch aus. Es war in dieser Situation so gut wie nicht möglich, Gründe hierfür zu erfahren. Am vorigen Tag hatten sich noch alle mit dem Auszug arrangiert.

Wir konnten dann mit einigen Bewohnern, die von sich aus gesagt haben Sie möchten heute ausziehen, das Haus verlassen. Viele Bewohner waren aber unschlüssig ob sie auch gehen sollten. Ein paar folgten den bereits mit uns gegangen. Andere riefen gemeinsam mit einem “Blockierer” aus dem Fenster: “Wir bleiben hier!”

Die Stadt blieb insgesamt besonnen. Zwischenzeitlich wollte man zwar den Umzug schon abbrechen und nur mit einem Teil der Bewohner umziehen. Es hat sich dann aber doch die Ansicht durchgesetzt, dass es gut wäre etwas Geduld zu haben und abzuwarten, ob nicht doch alle Bewohner wie angekündigt von sich aus gehen wollen.

Es spielten sich zwischendurch immer wieder tragische Szenen unter den Bewohnern ab, da einige Bewohner gehen wollten aber anscheinend lieb gewonnene Freunde, die sie nicht im Stich lassen wollten, nicht. Viele der Bewohner fühlten sich in der Zwickmühle. Sie hatten nach intensiven Gesprächen mit den Helfern akzeptiert, dass ein temporärer Auszug aus dem Gebäude nötig ist. Nun wurden ihnen wieder Hoffnungen gemacht, dass sie doch bleiben könnten, was zu starker Verunsicherung unter den Bewohnern geführt hat. Außerdem waren sie sehr dankbar, dass sich andere Menschen so stark für ihren Wunsch nicht ausziehen zu müssen einsetzen und fühlten sich daher wohl auch den “Blockierern” gegenüber verpflichtet.

Nachdem sich die Blockade vor dem Eingang durch die Aktivisten aus irgendwelchen Gründen etwas aufgeweicht hatte, kamen weitere Bewohner mit ihren Koffern aus dem Haus. Glücklicherweise traf dann ein Mitglied der Helfer-Gruppe in Weende ein, die in dieser Situation trotz verbaler Angriffe durch die “Blockierer” zunächst alleine und anschließend gemeinsam mit der Sozialarbeiterin der Stadt mit Bewohner für Bewohner geredet hat. Eine wieder sehr schwere Situation für die betroffenen Helfer. Im Endeffekt haben alle Bewohner bis auf drei das Haus in Richtung der neuen Unterkünfte verlassen.

Ohne das gegenseitige Vertrauen und die Zusammenarbeit der Vertreter von Stadt, Bonveno und der freiwilligen Helfer der Flüchtlingshilfe Weende wäre dies an diesem Vormittag vermutlich nicht gelungen.

Die drei letzten verbleibenden Bewohner sind dann gemeinsam mit den “Blockierern”losgegangen. Man versprach ihnen sich um eine Wohnung für sie zu kümmern. Die Helfer der Flüchtlingshilfe Weende blieben aber mit den dreien in Kontakt, damit Sie gegebenenfalls in einer städtischen Unterkunft ein Dach über den Kopf bekommen, falls die “Blockierer” Ihre Zusage nicht einhalten können.

Einer der drei nahm schon am Nachmittag wieder Kontakt mit den Helfern der Flüchtlingshilfe Weende auf. Schlussendlich mussten alle drei für eine Nacht privat untergebracht werden, da ihre Hoffnungen auf Hilfe durch die “Blockierer” sich nicht erfüllen ließen. Sie sind am Mittwochmorgen dann ebenfalls zu ihren bisherigen Mitbewohnern in die neue Unterkunft auf der Siekhöhe umgezogen.

Ein persönlicher Bericht von Lars Gargulla (Göttingen hilft) und Anne Hein (Flüchtlingshilfe Weende)

 

 

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Treffen der AG „Begegnungsorte“ am 07.06. um 19.00 Uhr im Restaurant Lehmofen

Die Begegnungsorte (siehe auch Bericht: „gemeinsam essen – gemeinsam helfen“) haben sich als wichtige Treffpunkte entwickelt. Immer mehr geflüchtete Menschen nehmen das Angebot wahr. In der Zwischenzeit sind viele Kontakte entstanden und es konnte so manches Problem gelöst werden. Es zeigt sich bei jedem Treffen, wie wichtig die persönlichen Begegnungen sind. Die Treffpunkte erweisen sich als Kleinode in einer Welt, in der zwischenmenschliche Begegnungen oft so schwer sind oder auch schwer gemacht werden. Es liegt den ehrenamtlichen Mitarbeiter_innen sehr daran, dass in Göttingen eine Atmosphäre des Vertrauens aufgebaut wird. So wird beim nächsten Treffen auch darüber diskutiert, wo an den Schnittstellen der Zusammenarbeit Verbesserungen geschaffen werden könnten. Das betrifft die Kooperation mit der Stadtverwaltung ebenso wie das Zusammenspiel der einzelnen Initiativen untereinander.
Das nächste Treffen findet am 07.06. um 19.00 Uhr im Restaurant Lehmofen, Angerstraße 8, statt.

Tagesordnung:

1. Kurze Berichte aus den verschiedenen Gruppen der AG-Begegnungsorte
2. Kommunikation – Kooperation und die Fallen des Alltags; Erfahrungsbericht: Lars Gargulla
3. Vorschläge zur Zusammenarbeit mit der Unterkunft auf der Siekhöhe: Lars Willmann
4. Vertrauen schaffen – Perspektiven entwickeln – kritisch bleiben. Impulsreferat: Dr. Karl Gebauer
5. Überlegungen, ob weitere Begegnungsorte in unmittelbarer Nähe von Unterkünften geschaffen werden können
6. Sonstiges

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Gemeinsam essen – gemeinsam helfen

Internationales Frauenfrühstück im Gemeindehaus der Johanniskirche

Der Raum ist hell und freundlich eingerichtet – in der Mitte sind mehrere Tische zusammengeschoben und es ertönen fröhliche Stimmen. Sie gehören acht geflohenen Frauen, manche haben ihre Kinder dabei. Wie jeden Montag kommen sie zusammen, organisiert von einem ehrenamtlichen Projekt bei „Göttingen hilft“.
Von Viktoria von Kalm

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Kommende Veranstaltungen des Lampedusa-Bündnisses

Mo., 06.06.2016, 20 h, Reformierte Kirche, Untere Karspüle 11

Diskurs – Ideologie – Realität. Unter diesem Titel werden Markus End und Kenan Emine den Diskurs um die sog. Sicheren Herkunftsländer mit der Realität der dorthin abgeschobenen Roma kontrastieren. Markus End ist Diplom-Politologe und promoviert derzeit an der TU Berlin zu Struktur und Funktionsweise des modernen Antiziganismus. Seine Studie zu „Antiziganismus in der deutschen Öffentlichkeit – Strategien und Mechanismen medialer Kommunikation“ sowie seine vielbeachteten Sammelbände „Antiziganistische Zustände“ fehlen derzeit auf keinem gut sortierten Büchertisch. Kenan Emini vom Roma Antidiscrimination Network RUN ist Begründer der Initiative alle-bleiben.org, sowie Aktivist aus den Reihen der Roma in Deutschland. Er bereist regelmäßig die Balkanländer, um die Lebenswirklichkeit der dort lebenden und dorthin abgeschobenen Roma zu dokumentieren.

 

Mo., 20.06.2016, 19h, Alfred-Hessel-Saal in der Alten SUB, Papendiek 4

Afghanistan: wovon das BAMF träumt und was die Menschen erleben. Eine Informationsveranstaltung mit Thomas Ruttig (AAN) und Bernd Mesovic (Pro Asyl).
Thomas Ruttig ist Ko-Direktor des in Kabul ansässigen Afghanistan Analysts Networks (AAN) und ausgewiesener Afghanistan-Kenner (https://thruttig.wordpress.com/). Er wird an diesem Abend über die aktuelle Lage in Afghanistan berichten. Bernd Mesovic, rechtspolitischer Sprecher von Pro Asyl wird diese Lageeinschätzungen zu denen des Bundesamts für Flucht und Migration (BAMF) sowie des deutschen Innen- und Außenministeriums ins Verhältnis setzen und kritisch analysieren.

 

Fr., 24.06.2016, 20h, Hanna-Vogt-Saal, Alte Mensa, Willhelmsplatz 3

Prof. Dr. Sabine Hess und Dr. Gerda Heck (beide Uni Göttingen), Mitarbeiterinnen des Netzwerks kritische Migrationsforschung, waren in den vergangenen Wochen sowohl auf der türkischen als auch auf der griechischen Seite dieser aktuell heiß umkämpften Demarkationslinie.
An diesem Abend werden sie über die neue Normalität in den Zonen der Entrechtung sprechen und die Kämpfe um die Wiederherstellung der Kontrolle über die europäischen Außengrenzen.
Das Göttinger Lampedusa-Bündnis ist ein Zusammenschluss aus
flüchtlingspolitischen Organisationen und Initiativen. Es hat sich im
Oktober 2013 gegründet, nachdem vierhundert Bootsflüchtlinge bei einem
Schiffsunglück vor Lampedusa ertrunken waren.

Dem Lampedusa-Bündnis gehören u.a. folgende Organisationen an:
Integrationsrat Göttingen, AK Asyl in der Kirche, Refugee Law Clinic,
Göttinger Arbeitskreis zur Unterstützung von Asylsuchenden e.V., arap,
Conquer Babel, Willkommens-Initiative IWF, und Einzelpersonen

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Sie haben noch keinen syrischen Freund?

Tea Time International 4.6.Sie möchten Menschen kennen lernen aus Pakistan, Afganistan, Irak, Iran, Eritrea…?
Sie haben noch keinen syrischen Freund? Dann laden wir Sie herzlich ein zur 6. “Tea Time International”
am Samstag, den 4. Juni, um 16 Uhr
diesmal im Haus der KHG
direkt neben St. Michael, Kurze Straße 13 !

Special guests sind diesmal:
Maha Hamka, Autorin aus Beirut, 1988 im Bürgerkrieg von Libanon nach Deutschland gezogen,
in Beirut Medizin und in Göttingen Politologie studiert. Im Gespräch mit Jawed Yazdani
aus dem Iran, Flüchtlingssozialarbeiter, seit 1980 in Deutschland.

und die Musiker:
Aziz Muhammed, Gesang & Oud
Ahmad Alotman, Bzak
Massoud Abdo, Tabla
Ali Muhamad, Saz

Es gibt Musik und Interviews, gute Stimmung und Gespräche in allen Sprachen. In offener Atmosphäre begegnen sich Flüchtlinge und Bürger Göttingens. Neue und alte Freunde kommen zusammen, es entstehen Kontakte und Verabredungen zur Deutsch-Konversation, und, und, und …

Kontakt:
Annabel Konermann
vom Tea Time-Team
0551-999 77 237
www.find-friends-find-work.de

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Pressemitteilung der Stadt Göttingen zu “Großen Breite” und “Weißes Haus”

PressekonferenzStadtrat Siegfried Lieske hat in Vertretung von Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler im Rahmen einer Pressekonferenz am Donnerstag, 26. Mai 2016, für die Verwaltung zur Situation in den Göttinger Flüchtlingsunterkünften „Große Breite“ und „Weißes Haus“ (Hagenweg) sowie zu den weiteren Planungen der Stadt Stellung bezogen. Die Bewohner der beiden Häuser sollen nach den Vorstellungen der Stadt am 7. Juni – teilweise vorübergehend bis Anfang August – in die Flüchtlingsunterkunft am Anna-Vandenhoeck-Ring umziehen, weil die Stadt im „Weißen Haus“ eine Unterkunft für geflüchtete Frauen einrichten und das Haus in der Großen Breite grundlegend von einem Kakerlakenbefall befreien will.

Die offizielle Mitteilung der Stadt Göttingen kann hier eingesehen werden:  https://www.goettingen.de/magazin/artikel.php?artikel=19117&menuid=1910&topmenu=637

Ein Kommentar von Göttingen Hilft folgt in Kürze.

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Bewegung, die verbindet – ConnAction bereitet Soccer EM am 5. Juni in Weende mit vor

Ein langer Unitag neigt sich zum Ende und das sonnige Wetter lädt dazu ein, den Tag mit ein paar Freunden und kühlen Getränken ausklingen zu lassen. Im Seminarraum des Asta-Gebäudes der Uni Göttingen ist aber noch nicht daran zu denken, die Beine hochzulegen. Jeden Montag um Viertel vor sechs trifft sich hier die im Mai 2015 gegründete Hochschulgruppe ConnAction.
Von Katharina Anastasiou

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Schüler und Schülerinnen der Arnoldi-Schule gestalten Sport- und Begegnungstag

Es wurde gekickOLYMPUS DIGITAL CAMERAt, geklettert, gepritscht, geplaudert und gelacht am Sport- und Begegnungstag am 21. Mai 2016, auf dem Sportgelände des SC Hainberg auf den Zietenterrassen. Initiiert und geplant hatten Schüler und Schülerinnen der Fachoberschule Wirtschaft an der BBS1 Arnoldi-Schule diese Veranstaltung im Rahmen eines Schulprojektes in Kooperation mit dem SC Hainberg.OLYMPUS DIGITAL CAMERA
„Integration durch Sport“ – nach dem Motto des Deutschen Olympischen Sportbundes gestaltete die Fachoberschulklasse gemeinsam mit Sprintklassen einen Tag voller sportlicher Angebote. Neben Fußballturnieren mit gemischten Mannschaften sorgten kleine Spielgeräte aus dem Spielmobil des Landessportbundes, ein Kletterturm, Human-Table-Soccer, Beachvolleyball und Inline-Skaten für ein sportliches Miteinander. Darüber hinaus gab es einen Flohmarkt, Kinderschminken und vom Kuchen bis zur Bratwurst Gelegenheit zur Stärkung.OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Die Idee entstand im vergangenen Schuljahr – unter Projektleitung von Silke Reitz -, als im Rahmen des Politikunterrichts die Frage im Raum stand: „Was können wir für Menschen tun, die zu uns geflüchtet sind?“ Zunächst wurden im Theorieunterricht die Herkunftsländer beleuchtet, dann ging es daran, etwas Konkretes zu machen. Mit dem Ziel, Begegnungen mit Geflüchteten, Anwohner/Innen, Vereinsmitgliedern und Freunden entstehen zu lassen organisierten die Schüler und Schülerinnen von der Einladung bis hin zur Sponsorensuche, alles selbst.

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Sachbuchspende für jugendliche Flüchtlinge

Das Lehrerteam der Jugendhilfe Südniedersachsen e.V. sucht Sachbücher für den Deutschunterricht von jugendlichen Flüchtlingen im Haus der Kulturen. Ziel ist es, eine kleine Bibliothek mit Büchern in leichter Sprache aufzubauen, in der sich die Jugendlichen jederzeit nach ihren Interessen über gesellschafts- und naturwissenschaftliche Themen informieren können. Die Sachbücher sollten einfach zu verstehen und möglichst aktuell sein.

Gesucht werden zum Beispiel:

– Kinder- und Jugendsachbücher (z.B. Was ist was? – Bücher)
– Bücher aus dem gesellschafts- und naturwissenschaftlichen Schulunterricht (bis 7. Klasse)
– Hefte zu gesellschafts- und naturwissenschaftlichen Themen (z.B. GEO Wissen)

Finden Sie beim nächsten Durchstöbern von Keller, Dachboden und Kinderzimmer Bücher oder Hefte dieser Art, würde sich das Lehrerteam sehr freuen, wenn sie damit das Bibliotheksprojekt für jugendliche Flüchtlinge unterstützen würden.

Abgabe der Buchspenden:
– Haus der Kulturen, Büro 1 OG
Hagenweg 2 E
37081 Göttingen

– Jugendhilfe Südniedersachsen
Gothaer Platz 1
37083 Göttingen

– Café Cortés
Kurze-Geismar-Straße 27
37073 Göttingen

Bei Fragen können Sie sich telefonisch oder per SMS an Anne Fehlings (0177 – 5169099) wenden.

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Kundgebung des “Freundeskreises Thüringen/Niedersachsen” und Gegenkundgebung

Am Sonnabend, 21.05. um 14 Uhr plant der rechte “Freundeskreis Thüringen/Niedersachsen” eine Kundgebung auf dem Bahnhofsvorplatz in Göttingen. Verschiedene Gruppen, u.a. das Bündnis gegen Rechts, haben bereits zu Gegenveranstaltungen ab 12 Uhr auf dem Platz aufgerufen. Ehrenamtliche HelferInnen, die einen guten Kontakt zu den einzelnen Unterkünften im Stadtgebiet haben, werden gebeten, an diesem Tag wachsam zu sein und ein Auge auf die Gebäude und die Umgebung zu haben. Für den Fall, dass der “Freundeskreis” seine Kundgebung am Bahnhof nicht abhalten kann, besteht die Möglichkeit, dass er sich spontan einen anderen Ort dafür sucht.

Dazu eine Verlautbarung des Bündnis gegen Rechts vom 20.05.: “Das Göttinger Bündnis gegen Rechts ruft für den morgigen Samstag ab 12:00 Uhr zur Kundgebung auf den Bahnhofsvorplatz Ostseite in Göttingen auf. Anlass ist die Anmeldung einer Versammlung des rechtsextremen FREUNDESKREISES Thüringen/ Niedersachsen für den Nachmittag am Göttinger Bahnhof. In den vergangenen Monaten war der rechte Zusammenschluss immer wieder in der Region mit Kundgebungen aktiv und hatte allerorts zivilgesellschaftlichen Wiederspruch erfahren. So wird auch diesmal die Gegenkundgebung des Göttinger Bündnisses gegen Rechts von allen Bündnissen in Südniedersachsen getragen. Vertreter aus Politik, Kirchen und Verbänden sind zur Kundgebung des Göttinger Bündnisses angefragt. Anmelder des Göttinger Bündnisses gegen Rechts, DGB-Regionsgeschäftsführer Lothar Hanisch: ‘Der Freundeskreis ist alles andere als die netten Nachbarn von neben, wie ihr Name vortäuscht. Wir haben das wahre Gesicht der rechtsextremen Akteure aus NPD, Kameradschaften und anderen Sammelbecken schnell aufgedeckt. Sie schüren Ängste und befördern Vorurteile mit fremdenfeindlichen Parolen. Weder auf dem Land noch in unserer Stadt werden wir ihnen den Platz überlassen. Bunt, tolerant und vielfältig – das ist das Gesicht von Göttingen. Lasst uns gemeinsam zeigen, dass die Rechtsextremen des FREUNDESKREISES hier nichts zu suchen haben.'”

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Bericht aus Weende nach dem letzten Gespräch mit VertreterInnen der Stadt

Die Einladung zum Gespräch am 17.05. ging von Hrn. Stehr (Koordinator für die Flüchtlingshilfe der Stadt) aus, der sich mit Hrn. Lieske (Sozialdezernent) sowie Fr. Ahlborn (rechte Hand des OB) mit Helfern in der Großen Breite treffen wollte. Folgende Punkte wurden bei dem Gespräch festgehalten:

– Der eventuelle Auszug ist erstmal um eine Woche verschoben.

– Die Stadt gesteht sich Fehler ein, vor allem in der Übermittlung und der Kommunikation.

– Der Stadt ist klar geworden, dass die BewohnerInnen, HelferInnen, BürgerInnen stärker eingebunden werden müssen.

– Es wird von Seiten der Stadt ein Gutachter bzw. eine unabhängige Firma beauftragt, die den tatsächlichen Befall feststellen soll und genauer Auskunft darüber geben soll, ob es
wirklich notwendig ist, dass die Bewohner ausziehen und ihre Möbel verbrannt werden müssen.

– Falls sich herausstellt, dass die Bewohner ausziehen müssen, um eine Reinigung durchzuführen, so wird es einen weiteren Brief von Seiten der Stadt geben in dem das genaue Auszugsdatum bekannt gegeben wird sowie der spätesteste Wiedereinzugstermin.
—> Sollten dann Bewohner auf die Siekhöhe ziehen müssen, wird ein Busshuttel der DRK eingerichtet, mit dem die Bewohner in Weende zum Deutschkurs und zum Sport gehen können.

– Bewohner mit posttraumatischen Belastungsstörungen (aktuell 10 mit Attest und zwei weitere auf Warteliste) werden mit jeweils einer Vertrauensperson woanders in einer anderen Unterkunft untergebracht.

– das weiße Haus im Hagenweg wird eigens für Frauen eingerichtet und es wird eine Unterkunft nur für Familien geben.

– Es findet zukünftig eine engere Kommunikation zwischen Stadt und den Ehrenamtlichen in Weende durch Isabel (Sozialarbeiterin bei Bonveno) und eine freiwillige Helferin aus dem Kreis der Weender HelferInnen statt.

– Briefe werden nicht mehr kurzfristig und nicht ohne Absprache mit den hier gegannten Beteiligten verschickt.

Laut Aussagen der am Gespräch Beteiligten war das öffentliche Interesse in Weende und die umfangreiche Berichterstattung in der Presse ausschlaggebend für ein Umdenken der Stadt, sich mit den aktiven Ehrenamtlichen zu treffen und zu einem Konsens zu finden. Die HelferInnen bedanken sich bei allen jenen, die mitgewirkt haben, dass die Weender Bewohner erst einmal Wahl-Weender bleiben dürfen, weiter zum Sport, dem Schwimmkurs im Weender Freibad, dem Aufräumen an den Abenden im Freibad und zu den Deutschkursen dort gehen können, Freunde treffen und Spaß haben dürfen.

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Stadt informiert über Planungen zur Flüchtlingsunterkunft im Albrecht-Thaer-Weg

54 Dreizimmerwohnungen mit einer Fläche von je ca. 68 Quadratmetern sollen nach den Planungen der Stadt Göttingen demnächst als Unterkunft für Geflüchtete im Albrecht-Thaer-Weg entstehen. 150 Menschen können hier eine neue Unterkunft finden. Zum aktuellen Stand berichteten Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler und die Geschäftsführerin der Städtischen Wohnungsbau GmbH, Claudia Leuner-Haverich, am Mittwoch, 18. Mai 2016, auf einer Informationsveranstaltung vor vorwiegend studentischem Publikum aus den umliegenden Studentenwohnheimen.
Die Unterkunft soll in Holzmodulbauweise und nach neuestem technischem Standard (EnEV 2016) gebaut werden. Bauträger ist die Städtischen Wohnungsbau GmbH, die mit der Stadt einen Fünfjahresvertrag zur Nutzung abschließt. Vorgesehen ist, dass sie die Wohnungen anschließend wieder zurücknimmt, nach Bedarf saniert um sie anschließend dem Studentenwerk für nachhaltiges studentisches Wohnen zu übergeben. Insgesamt wird mit Baukosten in Höhe von 9 Millionen Euro gerechnet.
Ende nächsten Jahres wird mit der Fertigstellung gerechnet. Zwar garantiere die Modulbauweise schnelles Bauen, derzeit sei man jedoch noch bei den Vorarbeiten, wie Vermessen und Altlastenuntersuchungen. Wer die Trägerschaft übernimmt, sei noch offen. InfoATWDie Bewohner können selbstständig kochen und sich in Gemeinschaftsräumen treffen, zu denen vier der Wohnungen ausgebaut werden.

 

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Pressemitteilung der Flüchtlingshilfe Weende (13.05.2016)

“Wir unterstützen die Forderungen der Flüchtlingshilfe ehemalige Voigtschule, die in der Pressemitteilung vom 11.5.16 dargestellt werden.
Wir möchten lediglich ein paar Details und Informationen veröffentlichen, die dieses Schreiben erweitern. Wir nehmen gleichsamt hiermit Stellung zu dem Vorhaben der Stadt Göttingen, die Bewohner aus der Große Breite (Weende) in die Lagerhalle in der Anna-Vandenhoecken-Ring 13 (Industriegebiet Siekhöhe) umzusiedeln.

[Für die komplette Pressemitteilung klicken Sie bitte auf Weiterlesen] (mehr …)

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Pressemitteilung »Flüchtlingshilfe ehemalige Voigtschule« (11.05.2016)

Freiwillige HelferInnen lehnen Umquartierungen
von Geflüchteten auf die Siekhöhe ab

“Die »Flüchtlingshilfe ehemalige Voigtschule« kritisiert die Pläne der Stadt Göttingen, die BewohnerInnen verschiedener dezentraler Unterkünfte in die frühere Gewerbehalle auf der Siekhöhe (Anna-Vandenhoeck-Ring) umzuquartieren. In Hinblick auf eine erfolgreiche Integration der Geflüchteten in Göttingen fordert die Initiative die Stadtverwaltung nachdrücklich auf, die Umzugspläne aufzugeben und die vielfältigen vorgetragenen Einwände und Anregungen bei den künftigen Belegungen zu berücksichtigen.

[Für die komplette Pressemitteilung klicken Sie bitte auf Weiterlesen.] (mehr …)

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Einladung zum Bürgerforum in der Flüchtlingsunterkunft Siekhöhe

Das Deutsche Rote Kreuz lädt alle Interessierten an diesem Donnerstag, 12. Mai, zum Bürgerforum in die Flüchtlingsunterkunft auf der Siekhöhe (altes C+C Schaper) ein. Das DRK Siekhöhe-Team möchte damit die Möglichkeit geben, sich über dessen Arbeit vor Ort zu informieren und offene Fragen zu beantworten. Los geht es um 19 Uhr in den Räumlichkeiten der Unterkunft, Anna-Vandenhoeck-Ring 13, 37081 Göttingen.

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Sport- und Begegnungstag für Groß und Klein

Spannende Sport-Turniere und Aktionen zum Mitmachen am 21. Mai

Die BBS1 Arnoldi-Schule lädt am Samstag, 21. Mai, gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern des SC Hainberg zu einem von den Schülern geplanten integtrativen Sport- und Begegnungstag ein. Ziel ist es, Begegnungen und Aktionen zwischen Geflüchteten und allen Interessierten, Anwohnern, Vereinsmitgliedern und Freunden entstehen zu lassen. Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler übernimmt die Schirmherrschaft für den Aktionstag. Neben Turnieren in den Sportarten Fußball, Beach Handball und Human Table Soccer für die Schüler der Sprint-Klassen und der FOS-Klassen bieten die Initiatoren ein umfangreiches Angebot, darunter diverse sportliche Aktivitäten, Inliner fahren, Human Table Soccer und lustige kleine Spielgeräte zum Ausprobieren aus dem Sportmobil des Landessportbundes. Auf die jüngeren Besucher warten Kinderschminken und eine Hüpfburg. Zu kleinen Preisen wird außerdem ein umfangreiches Catering “von Kuchen bis zur Bratwurst” angeboten. Unterstützt werden die Initiatoren von den Unternehmen Börner Eisenacher, Sycor, Stadtwerke Göttingen, Beckers Bester, SB Union und Rewe. Die Einnahmen aus der Veranstaltung sollen diversen Flüchtlingsheimen im Raum Göttingen zugute kommen.

Alle Infos im Überblick:

Samstag, 21. Mai 2016
10-13 Uhr
auf dem Sportgelände des SC Hainberg,
Bertha-von-Suttner-Str. 2, 37085 Göttingen (Zietenterrassen)

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Flüchtlingshilfe Weende protestiert gegen Umsiedelung. Bewohner haben Einspruch eingelegt. Störungen beim Pressetermin.

Die Bewohner der Unterkunft Große Breite haben am Montag gegen ihre Umsiedelung bei der Stadt Göttingen Einspruch eingelegt. Inwieweit dies einen Einfluss auf das Verfahren hat, bleibt abzuwarten. Zu den Gründen der Ablehnung eines Umzuges der Bewohner geben die Freiwilligen an:

“Für die Bewohner der Großen Breite bedeutet die Umsiedlung: Aufgabe von schon gewonnener Selbständigkeit (z.B. beim Kochen und Waschen), aber was noch schwerer wiegt ist der Verlust schon gewachsener Kontakt zur örtlichen Bevölkerung: gemeinsames Fußball- und Basketballspielen, Beteiligung im Freibad, Teilnahme an „Wir sprechen Deutsch“ in St. Petri, Begegnungen bei Festen (im Klosterpark und im Jochen-Klepper-Haus), die Nähe der Deutschkurse in der VHS in der Theodor-Heuss-Straße.

Viele fühlen sich nach teils sehr langer Flucht endlich in Sicherheit und gut aufgehoben. Das sollte nicht aufgegeben werden. Auch das Engagement vieler Ehrenamtlicher in Weende, die Flüchtlinge zu integrieren, wird damit zunichte gemacht.

Die Unterkunft auf der Siekhöhe liegt weit außerhalb, die Wege in den Ort und damit die Begegnungsmöglichkeiten sind wesentlich schlechter.”

Die Stadt Göttingen hat alle Freiwilligen in der Flüchtlingshilfe eingeladen, sich am Mittwoch, den 11.5.2016 um 14 Uhr ein Bild von der neuen Sammelunterkunft zu machen. Die Unterkunft soll im ersten Schritt 200 Menschen beherbergen. Sie befindet sich in einer Industriehalle, die mit Trennwänden ausgestattet wurde. Göttingen hilft wird hier mit einem Bericht morgen nach der Besichtigung weiter informieren. Bereits heute hat die Verwaltung die Vertreter der Presse eingeladen, sich ein Bild von der Unterkunft zu machen.

Leider mussten wir gerade in einer Mail der Stadt zur Kenntnis nehmen, dass es wohl von einzelnen Kritikern der geplanten Umsiedelung zu Ausschreitungen beim Pressetermin gekommen ist.  Genaueres wissen wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Die Stadt schreibt hierzu:

“Leider haben sich einige Ehrenamtliche dort getroffen und die eingeladenen Personen mit Papierschnipseln beworfen und mit Farbspritzern beschmutzt.

Ich möchte Sie darüber informieren, dass wir unter diesem Hintergrund bei dem Termin morgen am Einlass Taschenkontrollen durchführen müssen. Die heutigen Erfahrungen machen das leider erforderlich, und ich bitte Sie dafür um Ihr Verständnis.

Eine herzliche Bitte: Gewalt gegen Personen und Sachen nützt niemandem, den geflüchteten Menschen schon gar nicht. Ich möchte an Sie alle appellieren, sich bitte ruhig sachlich mit der Lage auseinander zu setzen. Meinungsverschiedenheiten sollte man doch besser auf andere Art und Weise austragen.”

 

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Flüchtlingsunterkunft auf der Siekhöhe nimmt ihren Betrieb auf

Am 11.05.16 ist die offizielle Übergabe der neu entstehenden Flüchtlingsunterkunft auf der Siekhöhe an die Betreiber, das Deutsche Rote Kreuz (DRK). Am 17.05.16 werden die ersten 70 Bewohner erwartet, die wohl fast allesamt aus kleinen Göttinger Unterkünften kommen, die dann aller Voraussicht nach geschlossen werden.

Bis Ende Mai sollen 200 Menschen in der Flüchtlingsunterkunft auf der Siekhöhe leben. Da die Menschen auf Wohnungen warten, wird es eine gewisse Fluktuation geben. Möglich ist eine Aufstockung auf 418 Unterbringungen.

Das DRK hat die Campleitung vorerst für 18 Monate mit eventueller Verlängerung bei Bedarf (die Siekhöhe ist auf 5 Jahre gemietet).

Da alle Bewohner Asylbewerber sein werden, steht neben der allgemeinen Beschäftigung vor allem die Integration im Vordergrund. Dazu wird es vor Ort verschiedene Deutschkurse von der Volkshochschule und dem Goethe-Institut geben. Die schulpflichtigen Kinder sollen relativ zügig in Schulen kommen. Vor Ort sind im Außenbereich ein Spielplatz, ein Soccer Court, ein Volleyball- und Badmintonfeld, ein Inliner Parcours, zudem ein Grillplatz und möglichst viele Sitzgelegenheiten geplant. Im Innenbereich: ein Kinderspiel- und Bewegungsraum, ein Fitnessraum, ein Fernseh- und Seminarraum sowie ein großes Schach- bzw. Mühlespiel. Zusätzlich sind einige Holzbau-Workshops, ein Gartenbereich mit Blumen- und Pflanzenbeeten, eine Fahrradwerkstatt und einiges mehr geplant.

Ansprechpartner für die sozialen Aufgaben und Netzwerkverknüpfungen ist Lars Willmann als Vertreter vom SC Hainberg, der diese Aufgaben bereits im Flüchtlingscamp auf den Zietenterrassen übernommen hatte.

Unterstützung ist jederzeit vor allem bei den Deutschkursen, Nachhilfe für Schulkinder und Beschäftigungsangebote für Kinder, Frauen und Männer willkommen.

Die Stadt lädt Ehrenamtliche in der Göttinger Flüchtlingshilfe für Mittwoch, 11.5.2016 um 14 Uhr, in die fertig gestellte Unterkunft auf der Siekhöhe ein, um sich ein Bild vor Ort zu machen zu können.

Das Deutsche Rote Kreuz und der SC Hainberg laden jeden Interessierten zum Bürgerforum am Donnerstag, den 12.05.16, um 19.00Uhr, auf die Siekhöhe ein.

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Spendenbedarf für die Unterkunft Siekhöhe

Die Unterkunft Siekhöhe hat konkreten Spendenbedarf an einer Vielzahl von Dingen und sucht noch Ehrenamtliche, die sich in verschiedene Aktivitäten einbringen möchten:

Handarbeit
– Nähmaschinen
– Stoffe
– Häkel-Zubehör und Wolle
– Ehrenamtliche, die solche Handarbeiten zusammen mit Geflüchteten erarbeiten
Gärtnern
– Blumen und / oder Samen für Blumenkästen draußen und evtl. drinnen
– Blumenerde
– Gartenwerkzeug
– Gewächshaus
– Ehrenamtliche, die gerne ein Gartenprojekt mit Bewohnern zusammen starten und begleiten
Zweirad
– Fahrräder
– Fahrradwerkzeug
– Ehrenamtliche Unterstützung, die mit Bewohnern zusammen Fahhräder fahrtüchtig machen und halten:)
Werken, Kunst und Sport
– Holz zum bauen, verschiedenster Art (wir möchten Sitzbänke bauen, Minigolfanlage, uvm.)
– Werkzeug zum verarbeiten von Holz
– Ehrenamtliche, die z.B. diese Ideen mit umsetzen möchten oder auch andere Projekte haben
– Mal- und Bastelmaterial
– Musikinstrumente (gerne Trommeln und andere Instrumente)
– Ehrenamtliche, die ein Musikprojekt begleiten bzw initiieren möchten
– Sandkasten-Spielzeug
– Bierzeltgarnituren (funktionstüchtig)
– Sportschuhe (vor allem in den Größen 40-44)
– Sportbekleidung (vor allem in den Größen S und M)
– Fußballschuhe (in den Größen 34-44)
– Uni-Hockey-Schläger und -Zubehör
– Inliner (funktionstüchtig)
– Badminton-Schläger und -Bedarf
– Volleybälle
– Basketbälle
– Karate-Matten
– Fitnessgeräte (funktionstüchtig)
– Boxsack + Zubehör
– Ehrenamtliche,die uns unterstützen möchten, für Angebote und Patenschaften
Weitere kreative Ideen und Angebote, die hier noch nicht aufgeführt sind, können gerne an die Aktiven herangetragen werden. Eventuelle Geldspenden für die Ideen, fließen 1:1 in die Umsetzung von Projekten. Mitmachen ausdrücklich erwünscht!
Kontaktperson: Lars Willmann, Mail: larswillmann@yahoo.de

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