Sie haben noch keinen syrischen Freund?

Tea Time International 4.6.Sie möchten Menschen kennen lernen aus Pakistan, Afganistan, Irak, Iran, Eritrea…?
Sie haben noch keinen syrischen Freund? Dann laden wir Sie herzlich ein zur 6. “Tea Time International”
am Samstag, den 4. Juni, um 16 Uhr
diesmal im Haus der KHG
direkt neben St. Michael, Kurze Straße 13 !

Special guests sind diesmal:
Maha Hamka, Autorin aus Beirut, 1988 im Bürgerkrieg von Libanon nach Deutschland gezogen,
in Beirut Medizin und in Göttingen Politologie studiert. Im Gespräch mit Jawed Yazdani
aus dem Iran, Flüchtlingssozialarbeiter, seit 1980 in Deutschland.

und die Musiker:
Aziz Muhammed, Gesang & Oud
Ahmad Alotman, Bzak
Massoud Abdo, Tabla
Ali Muhamad, Saz

Es gibt Musik und Interviews, gute Stimmung und Gespräche in allen Sprachen. In offener Atmosphäre begegnen sich Flüchtlinge und Bürger Göttingens. Neue und alte Freunde kommen zusammen, es entstehen Kontakte und Verabredungen zur Deutsch-Konversation, und, und, und …

Kontakt:
Annabel Konermann
vom Tea Time-Team
0551-999 77 237
www.find-friends-find-work.de

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Pressemitteilung der Stadt Göttingen zu “Großen Breite” und “Weißes Haus”

PressekonferenzStadtrat Siegfried Lieske hat in Vertretung von Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler im Rahmen einer Pressekonferenz am Donnerstag, 26. Mai 2016, für die Verwaltung zur Situation in den Göttinger Flüchtlingsunterkünften „Große Breite“ und „Weißes Haus“ (Hagenweg) sowie zu den weiteren Planungen der Stadt Stellung bezogen. Die Bewohner der beiden Häuser sollen nach den Vorstellungen der Stadt am 7. Juni – teilweise vorübergehend bis Anfang August – in die Flüchtlingsunterkunft am Anna-Vandenhoeck-Ring umziehen, weil die Stadt im „Weißen Haus“ eine Unterkunft für geflüchtete Frauen einrichten und das Haus in der Großen Breite grundlegend von einem Kakerlakenbefall befreien will.

Die offizielle Mitteilung der Stadt Göttingen kann hier eingesehen werden:  https://www.goettingen.de/magazin/artikel.php?artikel=19117&menuid=1910&topmenu=637

Ein Kommentar von Göttingen Hilft folgt in Kürze.

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Bewegung, die verbindet – ConnAction bereitet Soccer EM am 5. Juni in Weende mit vor

Ein langer Unitag neigt sich zum Ende und das sonnige Wetter lädt dazu ein, den Tag mit ein paar Freunden und kühlen Getränken ausklingen zu lassen. Im Seminarraum des Asta-Gebäudes der Uni Göttingen ist aber noch nicht daran zu denken, die Beine hochzulegen. Jeden Montag um Viertel vor sechs trifft sich hier die im Mai 2015 gegründete Hochschulgruppe ConnAction.
Von Katharina Anastasiou

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Schüler und Schülerinnen der Arnoldi-Schule gestalten Sport- und Begegnungstag

Es wurde gekickOLYMPUS DIGITAL CAMERAt, geklettert, gepritscht, geplaudert und gelacht am Sport- und Begegnungstag am 21. Mai 2016, auf dem Sportgelände des SC Hainberg auf den Zietenterrassen. Initiiert und geplant hatten Schüler und Schülerinnen der Fachoberschule Wirtschaft an der BBS1 Arnoldi-Schule diese Veranstaltung im Rahmen eines Schulprojektes in Kooperation mit dem SC Hainberg.OLYMPUS DIGITAL CAMERA
„Integration durch Sport“ – nach dem Motto des Deutschen Olympischen Sportbundes gestaltete die Fachoberschulklasse gemeinsam mit Sprintklassen einen Tag voller sportlicher Angebote. Neben Fußballturnieren mit gemischten Mannschaften sorgten kleine Spielgeräte aus dem Spielmobil des Landessportbundes, ein Kletterturm, Human-Table-Soccer, Beachvolleyball und Inline-Skaten für ein sportliches Miteinander. Darüber hinaus gab es einen Flohmarkt, Kinderschminken und vom Kuchen bis zur Bratwurst Gelegenheit zur Stärkung.OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Die Idee entstand im vergangenen Schuljahr – unter Projektleitung von Silke Reitz -, als im Rahmen des Politikunterrichts die Frage im Raum stand: „Was können wir für Menschen tun, die zu uns geflüchtet sind?“ Zunächst wurden im Theorieunterricht die Herkunftsländer beleuchtet, dann ging es daran, etwas Konkretes zu machen. Mit dem Ziel, Begegnungen mit Geflüchteten, Anwohner/Innen, Vereinsmitgliedern und Freunden entstehen zu lassen organisierten die Schüler und Schülerinnen von der Einladung bis hin zur Sponsorensuche, alles selbst.

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Sachbuchspende für jugendliche Flüchtlinge

Das Lehrerteam der Jugendhilfe Südniedersachsen e.V. sucht Sachbücher für den Deutschunterricht von jugendlichen Flüchtlingen im Haus der Kulturen. Ziel ist es, eine kleine Bibliothek mit Büchern in leichter Sprache aufzubauen, in der sich die Jugendlichen jederzeit nach ihren Interessen über gesellschafts- und naturwissenschaftliche Themen informieren können. Die Sachbücher sollten einfach zu verstehen und möglichst aktuell sein.

Gesucht werden zum Beispiel:

– Kinder- und Jugendsachbücher (z.B. Was ist was? – Bücher)
– Bücher aus dem gesellschafts- und naturwissenschaftlichen Schulunterricht (bis 7. Klasse)
– Hefte zu gesellschafts- und naturwissenschaftlichen Themen (z.B. GEO Wissen)

Finden Sie beim nächsten Durchstöbern von Keller, Dachboden und Kinderzimmer Bücher oder Hefte dieser Art, würde sich das Lehrerteam sehr freuen, wenn sie damit das Bibliotheksprojekt für jugendliche Flüchtlinge unterstützen würden.

Abgabe der Buchspenden:
– Haus der Kulturen, Büro 1 OG
Hagenweg 2 E
37081 Göttingen

– Jugendhilfe Südniedersachsen
Gothaer Platz 1
37083 Göttingen

– Café Cortés
Kurze-Geismar-Straße 27
37073 Göttingen

Bei Fragen können Sie sich telefonisch oder per SMS an Anne Fehlings (0177 – 5169099) wenden.

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Kundgebung des “Freundeskreises Thüringen/Niedersachsen” und Gegenkundgebung

Am Sonnabend, 21.05. um 14 Uhr plant der rechte “Freundeskreis Thüringen/Niedersachsen” eine Kundgebung auf dem Bahnhofsvorplatz in Göttingen. Verschiedene Gruppen, u.a. das Bündnis gegen Rechts, haben bereits zu Gegenveranstaltungen ab 12 Uhr auf dem Platz aufgerufen. Ehrenamtliche HelferInnen, die einen guten Kontakt zu den einzelnen Unterkünften im Stadtgebiet haben, werden gebeten, an diesem Tag wachsam zu sein und ein Auge auf die Gebäude und die Umgebung zu haben. Für den Fall, dass der “Freundeskreis” seine Kundgebung am Bahnhof nicht abhalten kann, besteht die Möglichkeit, dass er sich spontan einen anderen Ort dafür sucht.

Dazu eine Verlautbarung des Bündnis gegen Rechts vom 20.05.: “Das Göttinger Bündnis gegen Rechts ruft für den morgigen Samstag ab 12:00 Uhr zur Kundgebung auf den Bahnhofsvorplatz Ostseite in Göttingen auf. Anlass ist die Anmeldung einer Versammlung des rechtsextremen FREUNDESKREISES Thüringen/ Niedersachsen für den Nachmittag am Göttinger Bahnhof. In den vergangenen Monaten war der rechte Zusammenschluss immer wieder in der Region mit Kundgebungen aktiv und hatte allerorts zivilgesellschaftlichen Wiederspruch erfahren. So wird auch diesmal die Gegenkundgebung des Göttinger Bündnisses gegen Rechts von allen Bündnissen in Südniedersachsen getragen. Vertreter aus Politik, Kirchen und Verbänden sind zur Kundgebung des Göttinger Bündnisses angefragt. Anmelder des Göttinger Bündnisses gegen Rechts, DGB-Regionsgeschäftsführer Lothar Hanisch: ‘Der Freundeskreis ist alles andere als die netten Nachbarn von neben, wie ihr Name vortäuscht. Wir haben das wahre Gesicht der rechtsextremen Akteure aus NPD, Kameradschaften und anderen Sammelbecken schnell aufgedeckt. Sie schüren Ängste und befördern Vorurteile mit fremdenfeindlichen Parolen. Weder auf dem Land noch in unserer Stadt werden wir ihnen den Platz überlassen. Bunt, tolerant und vielfältig – das ist das Gesicht von Göttingen. Lasst uns gemeinsam zeigen, dass die Rechtsextremen des FREUNDESKREISES hier nichts zu suchen haben.'”

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Bericht aus Weende nach dem letzten Gespräch mit VertreterInnen der Stadt

Die Einladung zum Gespräch am 17.05. ging von Hrn. Stehr (Koordinator für die Flüchtlingshilfe der Stadt) aus, der sich mit Hrn. Lieske (Sozialdezernent) sowie Fr. Ahlborn (rechte Hand des OB) mit Helfern in der Großen Breite treffen wollte. Folgende Punkte wurden bei dem Gespräch festgehalten:

– Der eventuelle Auszug ist erstmal um eine Woche verschoben.

– Die Stadt gesteht sich Fehler ein, vor allem in der Übermittlung und der Kommunikation.

– Der Stadt ist klar geworden, dass die BewohnerInnen, HelferInnen, BürgerInnen stärker eingebunden werden müssen.

– Es wird von Seiten der Stadt ein Gutachter bzw. eine unabhängige Firma beauftragt, die den tatsächlichen Befall feststellen soll und genauer Auskunft darüber geben soll, ob es
wirklich notwendig ist, dass die Bewohner ausziehen und ihre Möbel verbrannt werden müssen.

– Falls sich herausstellt, dass die Bewohner ausziehen müssen, um eine Reinigung durchzuführen, so wird es einen weiteren Brief von Seiten der Stadt geben in dem das genaue Auszugsdatum bekannt gegeben wird sowie der spätesteste Wiedereinzugstermin.
—> Sollten dann Bewohner auf die Siekhöhe ziehen müssen, wird ein Busshuttel der DRK eingerichtet, mit dem die Bewohner in Weende zum Deutschkurs und zum Sport gehen können.

– Bewohner mit posttraumatischen Belastungsstörungen (aktuell 10 mit Attest und zwei weitere auf Warteliste) werden mit jeweils einer Vertrauensperson woanders in einer anderen Unterkunft untergebracht.

– das weiße Haus im Hagenweg wird eigens für Frauen eingerichtet und es wird eine Unterkunft nur für Familien geben.

– Es findet zukünftig eine engere Kommunikation zwischen Stadt und den Ehrenamtlichen in Weende durch Isabel (Sozialarbeiterin bei Bonveno) und eine freiwillige Helferin aus dem Kreis der Weender HelferInnen statt.

– Briefe werden nicht mehr kurzfristig und nicht ohne Absprache mit den hier gegannten Beteiligten verschickt.

Laut Aussagen der am Gespräch Beteiligten war das öffentliche Interesse in Weende und die umfangreiche Berichterstattung in der Presse ausschlaggebend für ein Umdenken der Stadt, sich mit den aktiven Ehrenamtlichen zu treffen und zu einem Konsens zu finden. Die HelferInnen bedanken sich bei allen jenen, die mitgewirkt haben, dass die Weender Bewohner erst einmal Wahl-Weender bleiben dürfen, weiter zum Sport, dem Schwimmkurs im Weender Freibad, dem Aufräumen an den Abenden im Freibad und zu den Deutschkursen dort gehen können, Freunde treffen und Spaß haben dürfen.

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Stadt informiert über Planungen zur Flüchtlingsunterkunft im Albrecht-Thaer-Weg

54 Dreizimmerwohnungen mit einer Fläche von je ca. 68 Quadratmetern sollen nach den Planungen der Stadt Göttingen demnächst als Unterkunft für Geflüchtete im Albrecht-Thaer-Weg entstehen. 150 Menschen können hier eine neue Unterkunft finden. Zum aktuellen Stand berichteten Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler und die Geschäftsführerin der Städtischen Wohnungsbau GmbH, Claudia Leuner-Haverich, am Mittwoch, 18. Mai 2016, auf einer Informationsveranstaltung vor vorwiegend studentischem Publikum aus den umliegenden Studentenwohnheimen.
Die Unterkunft soll in Holzmodulbauweise und nach neuestem technischem Standard (EnEV 2016) gebaut werden. Bauträger ist die Städtischen Wohnungsbau GmbH, die mit der Stadt einen Fünfjahresvertrag zur Nutzung abschließt. Vorgesehen ist, dass sie die Wohnungen anschließend wieder zurücknimmt, nach Bedarf saniert um sie anschließend dem Studentenwerk für nachhaltiges studentisches Wohnen zu übergeben. Insgesamt wird mit Baukosten in Höhe von 9 Millionen Euro gerechnet.
Ende nächsten Jahres wird mit der Fertigstellung gerechnet. Zwar garantiere die Modulbauweise schnelles Bauen, derzeit sei man jedoch noch bei den Vorarbeiten, wie Vermessen und Altlastenuntersuchungen. Wer die Trägerschaft übernimmt, sei noch offen. InfoATWDie Bewohner können selbstständig kochen und sich in Gemeinschaftsräumen treffen, zu denen vier der Wohnungen ausgebaut werden.

 

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Pressemitteilung der Flüchtlingshilfe Weende (13.05.2016)

“Wir unterstützen die Forderungen der Flüchtlingshilfe ehemalige Voigtschule, die in der Pressemitteilung vom 11.5.16 dargestellt werden.
Wir möchten lediglich ein paar Details und Informationen veröffentlichen, die dieses Schreiben erweitern. Wir nehmen gleichsamt hiermit Stellung zu dem Vorhaben der Stadt Göttingen, die Bewohner aus der Große Breite (Weende) in die Lagerhalle in der Anna-Vandenhoecken-Ring 13 (Industriegebiet Siekhöhe) umzusiedeln.

[Für die komplette Pressemitteilung klicken Sie bitte auf Weiterlesen] (mehr …)

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Pressemitteilung »Flüchtlingshilfe ehemalige Voigtschule« (11.05.2016)

Freiwillige HelferInnen lehnen Umquartierungen
von Geflüchteten auf die Siekhöhe ab

“Die »Flüchtlingshilfe ehemalige Voigtschule« kritisiert die Pläne der Stadt Göttingen, die BewohnerInnen verschiedener dezentraler Unterkünfte in die frühere Gewerbehalle auf der Siekhöhe (Anna-Vandenhoeck-Ring) umzuquartieren. In Hinblick auf eine erfolgreiche Integration der Geflüchteten in Göttingen fordert die Initiative die Stadtverwaltung nachdrücklich auf, die Umzugspläne aufzugeben und die vielfältigen vorgetragenen Einwände und Anregungen bei den künftigen Belegungen zu berücksichtigen.

[Für die komplette Pressemitteilung klicken Sie bitte auf Weiterlesen.] (mehr …)

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Einladung zum Bürgerforum in der Flüchtlingsunterkunft Siekhöhe

Das Deutsche Rote Kreuz lädt alle Interessierten an diesem Donnerstag, 12. Mai, zum Bürgerforum in die Flüchtlingsunterkunft auf der Siekhöhe (altes C+C Schaper) ein. Das DRK Siekhöhe-Team möchte damit die Möglichkeit geben, sich über dessen Arbeit vor Ort zu informieren und offene Fragen zu beantworten. Los geht es um 19 Uhr in den Räumlichkeiten der Unterkunft, Anna-Vandenhoeck-Ring 13, 37081 Göttingen.

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Sport- und Begegnungstag für Groß und Klein

Spannende Sport-Turniere und Aktionen zum Mitmachen am 21. Mai

Die BBS1 Arnoldi-Schule lädt am Samstag, 21. Mai, gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern des SC Hainberg zu einem von den Schülern geplanten integtrativen Sport- und Begegnungstag ein. Ziel ist es, Begegnungen und Aktionen zwischen Geflüchteten und allen Interessierten, Anwohnern, Vereinsmitgliedern und Freunden entstehen zu lassen. Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler übernimmt die Schirmherrschaft für den Aktionstag. Neben Turnieren in den Sportarten Fußball, Beach Handball und Human Table Soccer für die Schüler der Sprint-Klassen und der FOS-Klassen bieten die Initiatoren ein umfangreiches Angebot, darunter diverse sportliche Aktivitäten, Inliner fahren, Human Table Soccer und lustige kleine Spielgeräte zum Ausprobieren aus dem Sportmobil des Landessportbundes. Auf die jüngeren Besucher warten Kinderschminken und eine Hüpfburg. Zu kleinen Preisen wird außerdem ein umfangreiches Catering “von Kuchen bis zur Bratwurst” angeboten. Unterstützt werden die Initiatoren von den Unternehmen Börner Eisenacher, Sycor, Stadtwerke Göttingen, Beckers Bester, SB Union und Rewe. Die Einnahmen aus der Veranstaltung sollen diversen Flüchtlingsheimen im Raum Göttingen zugute kommen.

Alle Infos im Überblick:

Samstag, 21. Mai 2016
10-13 Uhr
auf dem Sportgelände des SC Hainberg,
Bertha-von-Suttner-Str. 2, 37085 Göttingen (Zietenterrassen)

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Flüchtlingshilfe Weende protestiert gegen Umsiedelung. Bewohner haben Einspruch eingelegt. Störungen beim Pressetermin.

Die Bewohner der Unterkunft Große Breite haben am Montag gegen ihre Umsiedelung bei der Stadt Göttingen Einspruch eingelegt. Inwieweit dies einen Einfluss auf das Verfahren hat, bleibt abzuwarten. Zu den Gründen der Ablehnung eines Umzuges der Bewohner geben die Freiwilligen an:

“Für die Bewohner der Großen Breite bedeutet die Umsiedlung: Aufgabe von schon gewonnener Selbständigkeit (z.B. beim Kochen und Waschen), aber was noch schwerer wiegt ist der Verlust schon gewachsener Kontakt zur örtlichen Bevölkerung: gemeinsames Fußball- und Basketballspielen, Beteiligung im Freibad, Teilnahme an „Wir sprechen Deutsch“ in St. Petri, Begegnungen bei Festen (im Klosterpark und im Jochen-Klepper-Haus), die Nähe der Deutschkurse in der VHS in der Theodor-Heuss-Straße.

Viele fühlen sich nach teils sehr langer Flucht endlich in Sicherheit und gut aufgehoben. Das sollte nicht aufgegeben werden. Auch das Engagement vieler Ehrenamtlicher in Weende, die Flüchtlinge zu integrieren, wird damit zunichte gemacht.

Die Unterkunft auf der Siekhöhe liegt weit außerhalb, die Wege in den Ort und damit die Begegnungsmöglichkeiten sind wesentlich schlechter.”

Die Stadt Göttingen hat alle Freiwilligen in der Flüchtlingshilfe eingeladen, sich am Mittwoch, den 11.5.2016 um 14 Uhr ein Bild von der neuen Sammelunterkunft zu machen. Die Unterkunft soll im ersten Schritt 200 Menschen beherbergen. Sie befindet sich in einer Industriehalle, die mit Trennwänden ausgestattet wurde. Göttingen hilft wird hier mit einem Bericht morgen nach der Besichtigung weiter informieren. Bereits heute hat die Verwaltung die Vertreter der Presse eingeladen, sich ein Bild von der Unterkunft zu machen.

Leider mussten wir gerade in einer Mail der Stadt zur Kenntnis nehmen, dass es wohl von einzelnen Kritikern der geplanten Umsiedelung zu Ausschreitungen beim Pressetermin gekommen ist.  Genaueres wissen wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Die Stadt schreibt hierzu:

“Leider haben sich einige Ehrenamtliche dort getroffen und die eingeladenen Personen mit Papierschnipseln beworfen und mit Farbspritzern beschmutzt.

Ich möchte Sie darüber informieren, dass wir unter diesem Hintergrund bei dem Termin morgen am Einlass Taschenkontrollen durchführen müssen. Die heutigen Erfahrungen machen das leider erforderlich, und ich bitte Sie dafür um Ihr Verständnis.

Eine herzliche Bitte: Gewalt gegen Personen und Sachen nützt niemandem, den geflüchteten Menschen schon gar nicht. Ich möchte an Sie alle appellieren, sich bitte ruhig sachlich mit der Lage auseinander zu setzen. Meinungsverschiedenheiten sollte man doch besser auf andere Art und Weise austragen.”

 

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Flüchtlingsunterkunft auf der Siekhöhe nimmt ihren Betrieb auf

Am 11.05.16 ist die offizielle Übergabe der neu entstehenden Flüchtlingsunterkunft auf der Siekhöhe an die Betreiber, das Deutsche Rote Kreuz (DRK). Am 17.05.16 werden die ersten 70 Bewohner erwartet, die wohl fast allesamt aus kleinen Göttinger Unterkünften kommen, die dann aller Voraussicht nach geschlossen werden.

Bis Ende Mai sollen 200 Menschen in der Flüchtlingsunterkunft auf der Siekhöhe leben. Da die Menschen auf Wohnungen warten, wird es eine gewisse Fluktuation geben. Möglich ist eine Aufstockung auf 418 Unterbringungen.

Das DRK hat die Campleitung vorerst für 18 Monate mit eventueller Verlängerung bei Bedarf (die Siekhöhe ist auf 5 Jahre gemietet).

Da alle Bewohner Asylbewerber sein werden, steht neben der allgemeinen Beschäftigung vor allem die Integration im Vordergrund. Dazu wird es vor Ort verschiedene Deutschkurse von der Volkshochschule und dem Goethe-Institut geben. Die schulpflichtigen Kinder sollen relativ zügig in Schulen kommen. Vor Ort sind im Außenbereich ein Spielplatz, ein Soccer Court, ein Volleyball- und Badmintonfeld, ein Inliner Parcours, zudem ein Grillplatz und möglichst viele Sitzgelegenheiten geplant. Im Innenbereich: ein Kinderspiel- und Bewegungsraum, ein Fitnessraum, ein Fernseh- und Seminarraum sowie ein großes Schach- bzw. Mühlespiel. Zusätzlich sind einige Holzbau-Workshops, ein Gartenbereich mit Blumen- und Pflanzenbeeten, eine Fahrradwerkstatt und einiges mehr geplant.

Ansprechpartner für die sozialen Aufgaben und Netzwerkverknüpfungen ist Lars Willmann als Vertreter vom SC Hainberg, der diese Aufgaben bereits im Flüchtlingscamp auf den Zietenterrassen übernommen hatte.

Unterstützung ist jederzeit vor allem bei den Deutschkursen, Nachhilfe für Schulkinder und Beschäftigungsangebote für Kinder, Frauen und Männer willkommen.

Die Stadt lädt Ehrenamtliche in der Göttinger Flüchtlingshilfe für Mittwoch, 11.5.2016 um 14 Uhr, in die fertig gestellte Unterkunft auf der Siekhöhe ein, um sich ein Bild vor Ort zu machen zu können.

Das Deutsche Rote Kreuz und der SC Hainberg laden jeden Interessierten zum Bürgerforum am Donnerstag, den 12.05.16, um 19.00Uhr, auf die Siekhöhe ein.

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Spendenbedarf für die Unterkunft Siekhöhe

Die Unterkunft Siekhöhe hat konkreten Spendenbedarf an einer Vielzahl von Dingen und sucht noch Ehrenamtliche, die sich in verschiedene Aktivitäten einbringen möchten:

Handarbeit
– Nähmaschinen
– Stoffe
– Häkel-Zubehör und Wolle
– Ehrenamtliche, die solche Handarbeiten zusammen mit Geflüchteten erarbeiten
Gärtnern
– Blumen und / oder Samen für Blumenkästen draußen und evtl. drinnen
– Blumenerde
– Gartenwerkzeug
– Gewächshaus
– Ehrenamtliche, die gerne ein Gartenprojekt mit Bewohnern zusammen starten und begleiten
Zweirad
– Fahrräder
– Fahrradwerkzeug
– Ehrenamtliche Unterstützung, die mit Bewohnern zusammen Fahhräder fahrtüchtig machen und halten:)
Werken, Kunst und Sport
– Holz zum bauen, verschiedenster Art (wir möchten Sitzbänke bauen, Minigolfanlage, uvm.)
– Werkzeug zum verarbeiten von Holz
– Ehrenamtliche, die z.B. diese Ideen mit umsetzen möchten oder auch andere Projekte haben
– Mal- und Bastelmaterial
– Musikinstrumente (gerne Trommeln und andere Instrumente)
– Ehrenamtliche, die ein Musikprojekt begleiten bzw initiieren möchten
– Sandkasten-Spielzeug
– Bierzeltgarnituren (funktionstüchtig)
– Sportschuhe (vor allem in den Größen 40-44)
– Sportbekleidung (vor allem in den Größen S und M)
– Fußballschuhe (in den Größen 34-44)
– Uni-Hockey-Schläger und -Zubehör
– Inliner (funktionstüchtig)
– Badminton-Schläger und -Bedarf
– Volleybälle
– Basketbälle
– Karate-Matten
– Fitnessgeräte (funktionstüchtig)
– Boxsack + Zubehör
– Ehrenamtliche,die uns unterstützen möchten, für Angebote und Patenschaften
Weitere kreative Ideen und Angebote, die hier noch nicht aufgeführt sind, können gerne an die Aktiven herangetragen werden. Eventuelle Geldspenden für die Ideen, fließen 1:1 in die Umsetzung von Projekten. Mitmachen ausdrücklich erwünscht!
Kontaktperson: Lars Willmann, Mail: larswillmann@yahoo.de

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Tea Time International

“Tea Time International” läd am Samstag, den 7. Mai, um 16 Uhr ins Gemeindehaus St. Michael, Kurze Straße 13 – 14 !

Es gibt Musik und Interviews, gute Stimmung und Gespräche in allen Sprachen.
In offener Atmoshäre begegnen sich Flüchtlinge und Göttinger.
Hier entstehen Kontakte, Freundschaften und Verabredungen zur Deutsch-Konversation,
Wohnungs- und Arbeitsgesuche werden weitergegeben.
 
Special guests sind diesmal:
Bahnman Ayegh, Orgelbauer und Gastronom (geflohen aus dem Iran, seit über 35 Jahren in Deutschland); Samir und Muhamad aus Syrien mit der Saz-Gitarre; Sofian aus Syrien mit der Oud-Laute
 

07.05. tea time international

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Das Café International feiert am 11.5. Geburtstag !

Seit einem Jahr ist das Café International im Café Inti ein Ort der Begegnung zwischen geflüchteten Menschen, die in Göttingen eine neue Heimat suchen und Menschen, die den Geflüchteten die Möglichkeit geben wollen, sich in einer neuen Sprache auszutauschen. Das Café International ist aber ebenso ein Ort, an dem Menschen die Möglichkeit haben, sich mit jemandem in ihrer Heimatsprache zu unterhalten.

Das Lampedusabündnis und Conquerbabel bedanken sich ganz herzlich bei den Gästen des Café Inti, die durch den Kauf von Soligetränken diesen Ort der Begegnung ermöglicht haben. Wir hoffen, dass Ihr/Sie dieses Projekt auch weiterhin tatkräftig unterstützt/en. Ganz besonders freuen wir uns über deutschsprechende Menschen, die mittwochs zwischen 17 und 19 Uhr ein wenig Zeit haben, im Café International vorbeizukommen und mit Menschen, die neu in Göttingen sind, Deutsch zu sprechen.

Aber wir freuen uns auch weiterhin über Eure/Ihre Spenden in Form von vorfinanzierten Soligetränken, damit das Café International auch seinen 2. Geburtstag feiern kann.
Das Projekt wäre ohne die engagierte Unterstützung vom Team des Café Inti nicht möglich. Daher ein ganz besonders herzliches Dankeschön an alle, die im Inti arbeiten !!!

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Bildungskongress “VERTRAUEN, OFFENHEIT & MUT – BAUSTEINE FÜR EIN GUTES ZUSAMMENLEBEN”

banner goekeb2016-175x245-nifbe_v1VERTRAUEN, OFFENHEIT & MUT   BAUSTEINE FÜR EIN GUTES ZUSAMMENLEBEN – so lautet das Thema des XVII. Bildungskongresses, der am 11./12. November in der Universität Göttingen stattfindet.

Die Schirmherrschaft hat Prof. Dr. Ulrike Beisiegel, Präsidentin der Georg-August-Universität Göttingen, übernommen.  

Themenschwerpunkte werden sein:

  • Interkulturelle Annäherungen durch Musik, Sport und Spiel
  • Kommunikation zwischen Kindern aus vielen Kulturen und Herkünften
  • Flucht und Trauma
  • Erfahrung von Selbstwirksamkeit in Gestaltungsprozessen
  • Interkulturelle Elternarbeit
  • Kinder zwischen Armut und Reichtum
  • Vielfalt als Herausforderung und Chance
  • Sprachbildung in einer Zeit großer Sprachenvielfalt
  • Fluchtmigration – eine kritische Betrachtung der europäischen Migrationspolitik.

Veranstalter und Kongressleiter ist Dr. Karl Gebauer.

Weitere Informationen unter: www.goe-keb.de

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Qualifizierung für LeselernhelferInnen in der Stadtbibliothek

Die Stadtbibliothek Göttingen sucht für das Projekt „Sprich mit mir…“, Menschen, die als ehrenamtliche Leselernhelfer/Lesepaten die Bücherkisten für Geflüchtete in den Flüchtlingseinrichtungen und Sprachlernklassen vorstellen und damit arbeiten wollen. Die Stadtbibliothek bietet insgesamt 3 aufeinander aufbauende Fortbildungen zu diesem Thema für 20 Personen an.

Wer Interesse hat, meldet sich bitte bei Frau Andrea Seliger unter folgender email-Adresse: a.seliger@goettingen.de. Anmeldeschluss ist der 18.5.2016.

Die Stadtbibliothek wünscht sich Menschen, die Spaß am Lesen und Vorlesen haben, die Freude an der Sprache haben, die gerne erzählen aber auch zuhören können, und für dieses Projekt Zeit über einen längeren Zeitraum haben. Das Projekt wird von der Litfin-Stiftung, der Milde-Stiftung und der Klosterkammer Hannover unterstützt.

Das Einführungsseminar findet statt:

Mittwoch, 25. Mai 2016, 14.00 – 18.30 Uhr inkl. Pause

Das Folgeseminar findet statt am:

Samstag, 11. Juni 2016, 10.00 – 16.00 Uhr inkl. Pausen

Ort: Stadtbibliothek Göttingen

Referentin: Sara Nilsson

 

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St. Godehard – Einladung zum 3. Treffpunkt für Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe

Wir laden Sie herzlich ein, am Donnerstag, dem 28. April 2016, in der Zeit von 19:00 bis 21:00 Uhr in das Pfarrheim an der St.-Godehard-Kirche, Godehardstr. 22, zu kommen.
Hauptthema des Abends werden die kulturbedingten unterschiedlichen Verhaltensweisen von Migranten und Einheimischen sein, die in unserem alltäglichen Leben zu Irritationen führen können. Worauf kommt es an, damit ein Miteinander so vieler verschiedener Kulturen in unserer Gesellschaft gelingen kann? Welchen persönlichen Beitrag können wir leisten? Zu diesen Fragen haben wir Herrn Dr. Kamal Sido, den Nahost-Referenten der Gesellschaft für bedrohte Völker, eingeladen. Aufgrund seiner Erfahrungen wird er ein Plädoyer halten für die Gleichbehandlung aller Menschen.

Bitte melden Sie sich per Email (fm.wirth@t-online.de) oder Telefon (0551 / 50969027) bei Diakon Martin Wirth an.

Dieses Angebot wendet sich an Menschen, die bereits Erfahrungen in der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe gesammelt, als Nachbarn oder Vermieter Kontakte zu Flüchtlingen geknüpft oder im täglichen Leben mit Flüchtlingen zu tun haben, sei es als Verkäufer/in oder an der Kasse im Supermarkt. Der Treffpunkt soll vor allem dem Erfahrungsaustausch dienen sowie der Ermutigung und Stärkung.

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Wer möchte sich in den Unterkünften Gustav-Bielefeld-Straße und Siekhöhe engagieren?

Die Johanniter und das Deutsche Rote Kreuzes laden zu einem öffentlichen Treffen mit dem Thema ehrenamtliche Hilfe in den neuen Flüchtlingsunterkünften in Grone ein.
Dabei werden die von den Johannitern geleitete Unterkunft in der Gustav-Bielefeld-Straße und die vom DRK geführte Unterkunft auf der Siekhöhe im Mittelpunkt stehen.
Die Veranstaltung soll der Vernetzung und der Schaffung eines Ehrenamtlichen-Pools dienen.
Wir freuen uns sehr über Ideen und Angebote in Bezug auf mögliche ehrenamtliche Hilfe.

Das Vernetzungstreffen findet statt

am 09.05.2016
um 19 Uhr
St. Heinrich und Kunigunde Gemeinde
St. Heinrich-Str. 5

Die VeranstalterInnen freuen sich über eine rege Teilnahme!

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Nächste Kulturstühle-Malaktion an diesem Wochenende!

“Diversity is the one true thing we all have in common” – unter diesem Motto veranstalten die Hochschulgruppen connAction und UNICEF in Zusammenarbeit mit der Jugendhilfe Süd-Niedersachsen und der Aktionskünstlerin Carola Kühler an diesem Freitag ihre nächste Kulturstühle-Malaktion. “Kulturstühle zeigen Gesicht – für gegenseitigen Respekt, Wertschätzung und Akzeptanz von kultureller Vielfalt”, heißt es in der Ankündigung. Los geht es am morgigen Freitag, 8. April, ab 14 Uhr in den Hörsälen ZHG 008, 009, 010 und 103 der Georg-August-Universität Gottingen (Platz der Göttinger Sieben 5). Am Samstag können Interessierte ab 8.30 Uhr die Pinsel schwingen. Die Kooperation wird dieses Mal auch unterstützt von Synagieren – Göttinger Wirkcamp. Mehr Infos zum Kulturstühle-Projekt sowie Bilder von den vergangenen Malaktionen gibt es unter anderem hier:

http://goettingen-hilft.de/ein-fremder-ist-ein-freund-den-man-nur-noch-nicht-kennt/

http://www.uni-goettingen.de/de/527807.html

http://www.goettinger-tageblatt.de/Goettingen/Bildergalerien-Goettingen/Flashmob-Kulturstuehle-am-Goettinger-Gaenseliesel#p1

http://www.hna.de/lokales/goettingen/goettingen-ort28741/bunte-kultur-stuehle-uni-klinikum-6184506.html

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“Find Friends – Find Work”

Austausch zwischen Göttingern und Flüchtlingen aus den gleichen Berufsfeldern

Wer möchte sich mit einem Berufskollegen aus Syrien, Irak, Iran… treffen? „find friends – find work“ ist eine Flüchtlings-Initiative, die Berufskollegen aus Deutschland, Syrien, Irak, Iran, Pakistan, Afghanistan und anderen Ländern zusammenbringt. Hier können sie sich austauschen über ihren Beruf und die Berufsbedingungen in ihren jeweiligen Ländern. Flüchtlinge erzählen von ihrer Ausbildung, ihrem Studium und ihrer Arbeit und ihren Wünschen und die Menschen aus Deutschland berichten über ihre Arbeit, ihr Berufsfeld und ihr Leben in Deutschland – unabhängig davon, ob sie den Beruf zur Zeit ausüben. Dieser berufliche Austausch ist für beide Seiten sehr interessant und hilfreich: Menschen aus Deutschland können Flüchtlinge, deren Lebensumstände und ihre Berufswege kennenlernen und ihre Sprach- und Kulturkenntnisse auffrischen. Die Flüchtlinge wiederum können sich orientieren, wie ihr Beruf in Deutschland ausgeführt wird, und erhalten Gelegenheit, ihre Deutschkenntnisse zu üben und zu vertiefen.
So kann jeder seine Fähigkeiten am richtigen Ort einbringen. “finds friends – find work” schafft hier die Möglichkeit, mit Menschen aus dem gleichen Interessengebiet zusammenzukommen, konkret über die gemeinsame Berufssituation zu sprechen und im Verlauf des Kennenlernens evtl. Tipps und Ratschläge zu geben. Daraus entstehen oft gute Kontakte, manchmal richtige Freundschaften. Hospitationen, Qualifikationen, Deutsch-Nachhilfe-Lehrer und Zimmer wurden über diese Kontakte bereits gefunden.

Gerade suchen wir Erfahrene für einen/ eine:
Apotheker, Buchhalterin, Busfahrer, Computer-Händler, Computer-Reparateur, Drucker,
Elektriker, Englischlehrein, Filmemacher, Friedensarbeiterin, Friseur, Gärtner, Glaser,
Homöopath, Informatiker, Journalist, Krankenpfleger, Lehrer für arabische Literatur, Mathe-
Lehrer, Maler, Master in International Relations, Mechatroniker, Medizinerin, Musiker,
Musiklehrer, Ökonom, Politologen, Schauspieler, Schneiderin, Schneider, Schweisser,
Taxifahrer, Tischler sowie für Studenten und Studentinnen der
Architektur, Betriebswirtschaft, Biologie, Chemie, Elektroingenieur, Informatik,
Innenarchitektur, Maschinenbau, Medizin, Pharmazie

Weitere Infos gibt es bei Annabel Konermann unter Telefon (0551) 99977273 oder per Mail an ecke@eckesieben.de.

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AG BEGEGNUNGSOSRTE am Dienstag, 12. April, 19.00 Uhr im „Restaurant Lehmofen“

Das nächste Treffen der AG BEGEGNUNGSOSRTE
findet am Dienstag, 12. April, 19.00 Uhr im „Restaurant Lehmofen“,
Angerstr. 8 in Göttingen statt.
Die AG sieht ihre Aufgabe darin, Kontakte zu geflüchteten Menschen aufzunehmen, Ihre Probleme zu erkennen und eine erste Orientierungshilfe zu geben. Inzwischen liegen Erfahrungen aus unterschiedlichen Begegnungsformen mit geflüchteten Menschen vor. Es hat sich bewährt, an verschiedenen Stellen in der Stadt „Orte der Begegnung“ zu schaffen. Dort können Einheimische und Geflüchtete auf unkomplizierte Weise in Kontakt kommen, der bei gegenseitigem Interesse dann zu freundschaftlichen Beziehungen bzw. „Patenschaften“ führen kann.

Es gibt folgende Angebote:

• „Frauen-Frühstücks-Gruppe“ (montags von 9.00 Uhr bis 11.00 Uhr in der Johannis-Gemeinde, Göttingen)

• „Spielend Deutsch lernen für Kinder und Mütter“ (dienstags von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr, Gemeindehaus Maria Frieden, Göttingen-Geismar)

• „Café der Begegnung“ (montags von 15 bis 20 Uhr in den Räumen der AWO/Trialog, in der Stumpfebiel 11/1. Stock, Göttingen).

• In diesem Zusammenhang hat sich auch eine Supervisionsgruppe konstituiert. Sie bietet unterschiedliche Formen der Beratung für ehrenamtliche Helfer_innen an.

Kontakt über: regina.loeneke@gmx.de
Interessierte sind sehr willkommen!

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Letzter Brief zum Camp Zietenhalle

Wenige Tage vor der Auflösung des “Camps Zietenhalle” hat der SC Hainberg einen Abschlussbericht veröffentlicht. Hier das Schreiben im Originaltext:

halle“Hallo liebe Hainberger, Freunde und Helfer,

nun ist es doch schneller gegangen als gedacht und unser Camp wird zum 31.03.16 aufgelöst. Die letzten 14 Bewohner haben wir am Dienstag zu ihren neuen Unterkünften begleitet und mit dem Abbau des Camps sind wir schon recht weit. Die „Normalität“ des Vereinslebens beginnt somit langsam wieder, passend zum Heimsaisonstart am Osterwochende mit 2 Heimspielen unserer 1.Herren. Die Zuwegung ist auch wieder gewährleistet. Einige Container und Zäune stehen noch vor Ort und werden nach Ostern abgeholt. In der Halle haben wir schon ein kleines Fußballspiel (Team Funsporthalle vs. Team Pinky und das Brain) abgehalten, mit einem souveränen Sieg von Team Pinky und das Brain.
Es waren nun sechs unfassbar intensive Monate für den Verein, Anwohner, Freunde, Familie, Freiwillige, die Mitarbeiter der verschiedenen Institutionen und natürlich auch für unsere neuen Freunde. Viele der letzten Bewohner waren in den ersten Bussen, die zu uns gekommen waren. Schon verrückt, wenn man mal von max. 4 Wochen ausgegangen ist. Es gibt so viel was ich sagen möchte und es wird so viel geben was ich vielleicht vergesse zu erwähnen, es aber mit Sicherheit verdient hätte (an dieser Stelle sorry für alles wen und was ich vergesse!!!). Die Eindrücke all der Ereignisse, Begegnungen und besonderen Momente kommen gerade hoch, wenn ich versuche, diese Zeilen zu schreiben. Ich versuche mal eine kurze Zusammenfassung zu schreiben(dieses wird wirklich nur grob sein, da jeder Tag ein Highlight war).
Es ging mit einer Informationsveranstaltung los, auf der Frau Schlapeit Beck uns mitteilte das die Zietenhalle durch Amtshilfe zur Notunterkunft wird. Nach einer 5min. Schockstarre sagte unser Vorstand aber auch „wenn es ein Verein schafft, dann der SC Hainberg!!!“ – und wie es der SC Hainberg geschafft hat als Teil eines Ganzen!! Ein Verein als Bindeglied und eine Art von Herz und Seele für eine Notunterkunft, die zu dem noch andere Wohnheime mit unterstützte, vor allem auch bei der Kleiderkammer und diversen Bedürfnissen. Danach kam schon sehr schnell der Aufbau des Camps. Wahnsinn was alle Beteiligten dort innerhalb von 2 Wochen auf die Beine stellten.
Dann das Bürgerforum mit Oberbürgermeister Köhler, dem DRK und unserem 1. Vorsitzenden Jörg Lohse. Für alle ca. 150-200 Anwesenden eine interessante Veranstaltung, bei der alle sich die Unterkunft hautnah ansehen konnten. Am 16.11.15 die ersten 4 Busse mit Flüchtlingen. War das aufregend für alle Beteiligten.
Am 18.11.15 der erste zarte Versuch einen Deutschkurs zu geben, der mit knapp 90 Flüchtlingen eher Hörsaal Mentalität hatte, denn eines normalen Unterrichts. Wahnsinn !!! Und eine tolle Erfahrung zugleich. Hieraus entstanden insgesamt 14 Deutschkurse von Freiwilligen für unsere Bewohner. Dazu noch die tollen Deutschkurse der FeG und des Goethe Instituts mit ihren Freiwilligen !!!

Die Funsporthalle wurde zu „dem Begegnungsort“ !!! Jeden Tag mit teilweise 100 Flüchtlinge die dort herumwusselten. Dort erreichten wir die Campbewohner mit den einfachsten Mitteln(Spaß und Herzlichkeit). Am 20.12.15 der Welcome Day, der nochmals zeigte wie toll es funktionieren kann, wenn man in Harmonie und ohne Ängste sich begegnet!! Ein Erlebnis für mich mit purem Gänsehaut Charakter!!! Weihnachten gab es für die Kinder tolle Geschenkaktionen. Silverster gab es eine nette kleine Party in der Funsporthalle. Im neuen Jahr ging es mit einer weiteren Aufstockung des Lagers auf wieder 200 Bewohner (einige haben das Camp zwischendurch verlassen, um woanders ihr Glück zu suchen) weiter. Mitte Februar ging es dann los mit den ersten Zuweisungen der Bewohner (leider nicht nach Göttingen). Wir haben viel darum gekämpft, die vielen tollen Menschen, die hier bleiben wollten auch hier zu behalten. Immerhin haben wir für Praktikumsplätze und Integration gesorgt, was in einer „normalen“ Notunterkunft nicht benötigt wird. Im März war es dann besonders schlimm, als viele von den „ersten“ Bewohnern, die bleiben wollten gehen mussten. Viele Tränen wurden vergossen und eine gewisse Enttäuschung machte sich breit (man schafft all das, was wir für eine gute Integration benötigt wird und es wird durch die Ignoranz, Faulheit oder aber vielleicht auch einer gewissen Überforderung eines Menschen dann leider zu Nichte gemacht). Eine Woche später gelang es uns die Menschen dann doch hier zu behalten, die noch vor Ort waren. Insgesamt waren es nun knapp an die 40 Menschen, die uns in Göttingen bestimmt bereichern werden. Vielen Dank an dieser Stelle besonders an Frau Munke von der Stadt Göttingen, ohne die dieses nicht möglich gewesen wäre.
Und nun am 22.03.16 haben wir unsere letzten Bewohner in verschiedene Unterkünfte hier begleitet. Ein noch nicht ganz greifbares Gefühl für viele Beteiligte. An dieser Stelle wurde uns aber auch allen klar, dass wir in der Zietenhalle etwas ganz besonderes geschaffen haben. Einige Bewohner, haben trotz neuer Unterkunft bei uns Unterschlupf gesucht, da sie gemerkt haben, wie gut es doch bei uns war. Bewohner kamen aus Meppen, nur um uns zu besuchen, auf natürlich eigene Kosten. Wahnsinn!!!!!

Wer aber glaubt, der SC Hainberg würde sich nach dieser intensiven Zeit ausruhen und wieder seinen gewohnten Gang nehmen, sieht sich getäuscht, denn wir möchten weiterhin die Menschen abholen und möglichst gut in unsere Stadt integrieren. Ich kann nur jeden darum bitten, weiterhin möglichst vorurteilsfrei zu sein und weiter aktiv mitzumachen, denn wenn wir die Menschen erreichen, werden diese Menschen(die so oder so zu uns kommen) nicht in die Versuchung kommen, Blödsinn zu machen und vor allem ein neuer und toller Bestandteil unserer Gesellschaft sein!!!!
Ich werde als SC Hainberg Vertreter in Kooperation mit Stadt und dem DRK in das Projekt auf die Siekhöhe gehen, mit ca. 420 Bewohnern. Dort möchten wir weiterhin als soziales Bindeglied vermitteln und die Bewohner dort dann genauso in Empfang nehmen und ihn unsere fantastische Göttinger Willkommenskultur, die für mich überragend ist, mit einbinden.
Viele neue Kooperationen werden entstehen und alte möchten wir weiterhin nutzen/aufrechterhalten. Auch auf der Siekhöhe soll etwas Besonderes entstehen, da sind sich alle Beteiligten einig. Ich hoffe, das die vielen tollen Freiwilligen weiterhin helfen und möchte nun zum Schluss Menschen und Institutionen „Danke“ sagen!!
DRK mit seinem gesamten Team (es war wie eine Familie!!!), PSM Security (gehören auch mit zu der tollen Familie), der Stadt Göttingen mit allen Vertretern (besonders hier auch Frau Munke), der Polizei Göttingen (Rüdiger Iben, der zum Glück nur zum Kaffee kommen musste), dem tollen Platzwartteam der Goesf, um Jörg Günther(was die Männers geschafft haben, klasse), der Goesf um Chef Alexander Frey (Frau Buth, Herr Lührs, Herr Bollensen, u.v.m.), dem Landessportbund für die tolle Unterstützung(Danke Roy), dem SSB (Christian Steinmetz und sein tolles Team), der BBS 1(Herrn Wiehmann, Herrn Westensee und Herrn Schmidt, nicht zu vergessen der Dame im Büro Frau Schultz), der Initiative Göttingen hilft (Dr. Karl Gebauer und Frau, Lars Gargulla , Anne Wagner und die vielen Helfer, die es noch gibt, toll, welches Forum ihr auf die Beine gestellt habt), dem Broken Challenge Team um Markus Ohlef(ein tolles Event, mit auch besonderen Menschen, ich freu mich auf nächstes Jahr!!), der Beschäftigungsförderung um Ute und Helga(Danke für alles!!!!Ich hoffe, ihr seid weiter dabei), der Heinrich Böll Schule(Horst und Erna mit ihrem Team, danke für diese tollen Synergien), dem ASC Göttingen mit Marc Zimmermann und seinem Team, dem ASC mit den vielen Menschen, die dahinter stehen und vieles möglich machen!!, ganz wichtig auch!!, der Runde Tisch Zieten, die im Wohnheim „über uns“ im Verbund mit Bonveno auch das Besondere schaffen(Regine Pfeil Jaqueline Jürgenliemk als Kopf und stellvertretend für alle Helfer von Euch), dem Ortsrat Geismar, der Jugendhilfe Südniedersachsen, die jungen einsamen Menschen helfen Fuß zu fassen, der Freien evangelischen Kirche(bewundernswert, wieviel unsere Nachbarn auf die Beine gestellt haben, mit Wärme und Menschlichkeit), der Volkshochschule, den freiwilligen des Goethe Instituts(danke für eure Hilfe), dem THW(jeder der Helfer ein McGyver, wahnsinn!!), der Feuerwehr (steht dem THW in nichts nach;)), dem Ordnungsamt, dem Gesundheitsamt, unseren Sponsoren und Spendern !!!!! Ich entschuldige mich bei allen, die ich vielleicht vergessen habe, aber meist ist es ja so, das man den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht!!
Vom Herzen auch ein riesen Dankeschön an die Freiwilligen Helfer: für die Deutschkurse: Ekki, Walter, Livia, Madhi, Diemut, Hendrik, Yvonne, Gianna&Friends, Monika, Heike, Christoph und Leonie, Sonja und Evelyn, Martin, Nora, Joachim, Ulli, Astrid
Für Bewegungs-und Mal/Bastelangebote: Carolin, Alena, Kristin, Melina, Christian, Manuela, Bruno, Alex, Ria, Sarah, Indre, Sebastian und sein Team von ConnAction, Veronika, Beate, Heike, Lorena, Sabine, Marion, Erna, Horst, Sabine, Ina, Sigrid, Anne, Neda, Annika, Lara, Maria, Helga, Martina, Conny, Iris, Berit, Paco, Marvin, Pascal, „Hörnchen“ und mein Freund und Sonnenschein Gustavo!!
Ohne Euch, wäre all das nicht möglich gewesen !!!
Einen besonderen Dank auch an unsere BFDler Dario und Philip, die einen mega !! Job machen.
Und zu guter Letzt unserem Vorstand Jörg Lohse, Gustav Bode, Andre Pfitzner und Roman Müller, ohne die diese Arbeit nicht möglich gewesen wäre!!! Danke auch in das Vertrauen in mich und meine gewisse Kreativität, die ich hier ausleben darf und das unser Weg noch nicht zu Ende ist !!!!”

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“Tea Time International” an diesem Samstag

Plakat International tea time-page-001Die nächste “Tea Time International” steht an: An diesem Samstag, 2. April, haben interessierte Göttinger, Zugewanderte und Flüchtlinge wieder die Gelegenheit zum gegenseitigen Kennenlernen und Austausch. Die Gespräche in gemütlicher Atmosphäre werden von Musik und Interviews begleitet. “Special Guests” sind diesmal Prof. Dr. Heinrich Detering im Interview mit Anna Allo, Innenarchitektin aus Damaskus, Rezgar Khalil und Luzie Konermann mit einer Theater-Parodie sowie Muhamad Ali und Samir Alali mit der Saz-Gitarre. Los geht’s um 16 Uhr im Gemeindehaus St. Michael, Kurze Straße 13-14.

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“Ins Gespräch kommen: Integration”

Gesprächsreihe der AWO Ortsvereine startet an diesem Freitag, 1. April

Mit einem Referat zu den globalen Ursachen von Flucht startet die Arbeiterwohlfahrt an diesem Freitag, 1. April, ihre Veranstaltungsreihe „Ins Gespräch kommen: Integration“. Referieren wird Noreen Hirschfeld, Mitarbeiterin beim Entwicklungspolitischen Zentrum in Göttingen. „Wir müssen die globalen Ursachen von Migration noch besser verstehen. Nur so können wir die Menschen verstehen, die zu uns kommen”, so die Referentin. Fluchtursachen sind vielschichtig – Kriege, Konflikte, Verfolgung sowie Armut und soziale Not gelten als Hauptursachen. Aber wie entstehen diese und welche Rolle spielen dabei „westliche“ Gesellschaften? Welche Zusammenhänge gibt es zwischen unserer Politik, unserem Lebensstil und den prekären Zuständen, die Menschen aus anderen Ländern in die Flucht treiben? Diese Fragen wird die Referentin beleuchten und dabei auf Faktoren wie Rüstungsexporte, Weltwirtschaftssystem und Klimawandel eingehen.
Die AWO will mit ihrer öffentlichen Veranstaltungsreihe die Herausforderungen der Integration fassbarer machen. Zu verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen werden Fachleute aus Göttingen in den nächsten Wochen Impulse für ein gemeinsames Gespräch geben. Die erste Veranstaltung unter dem Titel „Flucht: Globale Ursachen – globale Verantwortung“ beginnt am Freitag um 17 Uhr in der Flüchtlingswohnanlage im Nonnenstieg.


Die weiteren Veranstaltungen der Gesprächsreihe im Überblick:


Freitag, 15. April, 17 Uhr: “Integration praktisch – was kann ein Landkreis tun?”
mit Bernhard Reuter, Landrat Göttingen (AWO-Begegnungsstätte Bovenden, Am Korbhofe 6 in Bovenden)

Freitag, 22. April, 17 Uhr: “Integrationsfaktor Wohnen”
mit Claudia Leuner-Haverich, Geschäftsführerin Städtische Wohnungsbau (AWO-Brotgalerie, Kurze Straße 3 in Göttingen)

Donnerstag, 12. Mai, 19 Uhr: “Flüchtlingspolitik – Was steckt in den Asylpaketen?”
mit Claire Deery, Flüchtlingsanwältin (AWO-Brotgalerie, Kurze Straße 3 in Göttingen)

Donnerstag, 26. Mai, 17 Uhr: “Integration und Arbeit” mit Dietmar Linne, Beschäftigungsförderung (Flüchtlingswohnanlage Nonnenstieg in Göttingen)

Runder Tisch Zieten, Patenprojekt (Termin folgt)

Den vollständigen Flyer mit allen Terminen und Infos gibt es außerdem hier: AWO Gesprächsreihe

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Niedersächsische Stiftungen fördern Flüchtlingshilfe

Mit einem 250.000-Euro-Fonds wollen 31 Stiftungen aus Niedersachsen die ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit unterstützten. Dazu haben sie sich zur Initiative „Stiftungen helfen – Engagement für Flüchtlinge in Niedersachsen“ zusammengeschlossen. Die Klosterkammer Hannover und die Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung haben die Aktion ins Leben gerufen. Mit dem Geld aus dem Fonds können beispielsweise Tickets für Ausflüge, Material für Flüchtlingssprachkurse oder Qualifizierungen bezahlt werden. Gefördert werden ehrenamtliche Aktivitäten mit bis zu 500 Euro. „Wir möchten freiwillige Helfer schneller, unbürokratischer und zielsicherer unterstützten und ihnen kleine Geldbeträge für ihre Arbeit mit Flüchtlingen zur Verfügung stellen“, sagte Hans-Christian Biallas, der Präsident der Klosterkammer. Ein weiteres Ziel der Initiative sei die Vernetzung der Stiftungen untereinander, erklärte Biallas. Auf der Internetseite www.stiftungen-helfen.de werden die Initiative und die damit verbundenen Fördermöglichkeiten vorgestellt.

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Kampagnenstart: “Aufstehen gegen Rassismus”

Bundesweite Vernetzung von Bündnissen gegen Rechts. Aktionskonferenz am 23. und 24. April in Frankfurt am Main

Ein breites Bündnis aus Politik, Gewerkschaften, Religionsverbänden und Zivilgesellschaft wendet sich unter dem Titel „Aufstehen gegen Rassismus“ gegen das Erstarken rechter Bewegungen in Deutschland. Auslöser für den Kampagnenstart waren unter anderem die Wahlerfolge der AfD in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt bei den Landtagswahlen am 13. März. Mit verschiedenen Aktionen auf lokaler und überregionaler Ebene will das Bündnis zukünftig über Pegida, AfD, NPD und Co. aufklären und so gegen den Rechtspopulismus vorgehen. Eine bundesweite Aktionskonferenz soll die bereit existierenden Initiativen gegen Rechts aufgreifen und eine breite Gegenbewegung innerhalb der Gesellschaft anstoßen. Die Veranstaltung findet am 23. und 24. April in Frankfurt am Main statt. Zu den bisherigen Unterzeichnern des Aufrufs “Aufstehen gegen Rassismus” zählen neben der Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD), der SPD-Generalsekretärin Katarina Barley, den Partei- und Fraktionschefs der Grünen, den Linke-Parteichefs Katja Kipping und Bernd Riexinger, den ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske, dem Vorsitzenden des Zentralrats der Muslime Ayman Mazyek, dem Musiker Konstantin Wecker, dem Chaos Computer Club und Attac Deutschland auch mehrere Überlebende des Konzentrationslagers Auschwitz. Weitere Infos zum Bündnis, seinem Aufruf und der Aktionskonferenz im April gibt es unter www.aufstehen-gegen-rassismus.de sowie bei Facebook unter “Bündnis Aufstehen gegen Rassismus”.

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Begegnungsseminar für Jugendliche mit und ohne Fluchtgeschichte im April

Anmeldeschluss schon am Freitag, 25. März!

“(Neue) Heimat Deutschland?” Dieser Frage können Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund vom 4. bis 6. April im Rahmen eines Begegnungsseminars im St.-Jakobushaus in Goslar nachgehen. Neben Informationen zur aktuellen Asyl- und Flüchtlingspolitik in Deutschland und Europa besteht das Seminar aus Übungen zu Themen wie Heimat, Vorurteile, religiöse Konflikte und Menschenrechte. Abgerundet wird das Programm durch Theater-, Tanz- und Musik-Workshops mit DozentInnen des Vereins Kunstkarussell e.V. aus Bad Harzburg. Gegenseitiges Kennenlernen und Erfahrungsaustausch stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung. Die Teilnahme ist kostenfrei. Alle weiteren Infos zum Programm und zur Anmeldung gibt es hier: Begegnungsseminar_Neue Heimat_Jakobushaus

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