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Förderung von Kulturmaßnahmen mit geflüchteten Frauen

Das Paritätisches Bildungswerk Bundesverband e.V. kann ab dem 15.8.2016 bis zum 31.12.2017 Kulturmaßnahmen mit geflüchteten Frauen im Alter von 18-26 Jahre mit insgesamt 600.000 € fördern. Es handelt sich um eine 100%tige Förderung, die im Auftrag des Bundesbildungsministeriums im Programm „Kultur macht stark“ vergeben wird.

Unter dem Titel „Frauen iD“ können regionale Bündnisse für Bildung, die aus dem gemeinnützigen Antragssteller und mindestens zwei Partnerorganisationen bestehen, Anträge stellen. Ziel ist es, das Selbstwertgefühl und die Selbstlernkompetenzen der geflüchteten Frauen „in Deutschland“ („iD“) durch kulturelle Bildungsangebote zu fördern.

Gefördert werden Kulturangebote aus allen Sparten wie Malerei, Theater, Musik, Tanz und angewandte Kunst. Die Angebote finden in Form von geschlechtshomogenen Gruppen mit mindestens acht teilnehmenden Frauen im Umfang von 20 bis zu 160 Unterrichtstunden statt. Sie werden von weiblichen Fachkräften aus Kunst und Pädagogik geleitet.  Ehrenamtliche Mentorinnen übernehmen in den Angeboten Vorbild-, Austausch- oder Helferfunktionen und unterstützen die teilnehmenden Frauen darin, ihre Fluchtsituation oder Rollenbilder künstlerisch zu reflektieren und persönliche Perspektiven in der Aufnahmegesellschaft zu entwickeln. Abschluss der Projekte ist eine öffentliche Präsentation der gemeinschaftlich geschaffenen Werke.

Die Bündnisse setzen sich z.B. zusammen aus Betreuungsorganisationen vor Ort, Familienzentren, Jugendämtern, Jugendbildungswerken sowie lokalen Kooperationen der bürgerschaftlichen Flüchtlingshilfe oder auch MigrantInnenselbstorganisationen, Mehrgenerationenhäusern, Kirchengemeinden, Nachbarschaftszentren und Organisationen, die Frauen fördern.

Ansprechpartnerin: Indre Bogdan, 

Telefon: 030/24636-475, E-Mail: bogdan@pb-paritaet.de

www.frauen-id.de

Zum Antragssystem https://foerderung.buendnisse-fuer-bildung.de/massnahmebeschreibung/119/

 http://www.buendnisse-fuer-bildung.de/de/foerderrichtlinie-erwachsene-fluechtlinge-753.php

PS.: Für 12-18jährige Geflüchtete können sie hier www.jep-kultur.de eine Förderung beantragen.

Kongress: VERTRAUEN, OFFENHEIT & MUT – BAUSTEINE FÜR EIN GUTES ZUSAMMENLEBEN

Vertrauen, Offenheit, Mut – so lautet das Thema des XVII. Bildungskongresses, der am 11./12. November 2016 im ZHG der Universität Göttingen stattfindet. Erwartet werden 800 Gäste, überwiegend aus Niedersachsen. Die Schirmherrschaft hat Prof. Dr. Ulrike Beisiegel, Präsidentin der Georg-August-Universität Göttingen, übernommen. Sie schreibt in ihrem Grußwort:

Das Motto, unter dem der XVII. Göttinger Kongress für Erziehung und Bildung steht, ist heute wichtiger denn je. In der aktuellen gesellschaftlichen Situation in Deutschland und in der Welt braucht es ganz besonders Vertrauen in die andere oder den anderen, aber auch Vertrauen in sich selbst und seine eigenen Stärken. Es braucht Offenheit gegenüber Neuem und gegenüber anderen Lebensweisen. Und es braucht Mut, um die eigenen Stärken zu nutzen, um sich für andere einzusetzen und um populistischen Haltungen entgegenzutreten.“

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Offenes Café für geflüchtete Mädchen* und Frauen*

Es ist soweit: Am Dienstag den 1.11.2016 wird bei kore e.V. in der Berliner Straße 1 zum ersten Mal ein offenes Café für geflüchtete Mädchen* und Frauen* stattfinden.
Dienstags von 14-17 Uhr steht die Tür des Cafés offen, um sich kennenzulernen und auszutauschen, um gemeinsam zu essen, Spaß zu haben und Infos auszutauschen.
Daneben bietet kore einen Wlan Zugang und PC zur Internetnutzung. Auch Ausflüge oder Beratungen sind möglich.
„Es wird höchste Zeit, dass es in Göttingen einen eigenen Raum für geflüchtete Mädchen* und Frauen* gibt, den sie selbst gestalten können und in dem im lockeren Rahmen Fragen und Probleme geklärt werden können. Wir sehen darin eine wichtige Erweiterung unserer Mädchen*- und Frauen*arbeit und hoffen auf rege Beteiligung“, meint Simone von kore e.V.
Alles weitere wird sich in den ersten Wochen zeigen. Die Möglichkeit eines Abholservice besteht. Dafür kann man sich unter cafe@kore-goettingen.de melden.
Ansprechzeit ist donnerstags von 14-16 Uhr, unter 0551 57 453 oder persönlich.

Kore e.V.
– Frauenbildung, Sozialberatung, Mädchenarbeit –
Berliner Straße 1
37073 Göttingen
Tel. 0551- 5 74 53
www.kore-goettingen.de

Patenschaftprogramm „Menschen stärken Menschen“

Die Suche nach einem Arbeitsplatz, das Lernen einer neuen Sprache oder den Durchblick im Behördendschungel bekommen: Gemeinsam kann vieles gelingen, was alleine nur schwer möglich ist. Deswegen bringt der Caritasverband Göttingen geflüchtete Menschen mit Menschen, die schon länger in Deutschland leben, zusammen. Im Rahmen des Patenschaftprogramms „Menschen stärken Menschen“ vermittelt die Caritas je nach Interesse und Bedarf den Kontakt zwischen Ehrenamtlichen und Geflüchteten.

Die so gefundenen Tandems lernen sich im persönlichen Kontakt kennen. Die Patenschaften sind vielfältig: Gesucht werden Ehrenamtliche, die mit Geflüchteten eine Wohnung suchen oder Behördengänge machen, sie beim Deutsch lernen unterstützen. Dabei sollten die Ehrenamtlichen 1-2 Stunden Zeit pro Woche mitbringen. Ziel ist es, eine dauerhafte Partnerschaft auf Augenhöhe zu etablieren. Dabei bekommen auch die Patinnen und Paten Einblicke in eine andere Kultur: Anderes Essen, Musik, Sprache, Feste und Religion bereichern den interkulturellen Horizont.

Die Caritas steht während der gesamten Dauer der Patenschaft als Ansprechpartnerin beratend zur Seite: Sie gibt praktische Tipps, stellt Räume für Freizeitaktivitäten zur Verfügung und berät in Fragen des Asyl- oder Arbeitsrechts.

Kontaktdaten: Katharina Kohlrautz, Caritas Göttingen

kohlrautz@caritas-goettingen.de, 015126557689

Nachlese des “Cross Culture”-Thementags in der musa am 7. September

Am 7. September fand der “Cross Culture”-Thementag des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur in Kooperation mit dem Kulturzentrum musa statt. Den ganzen Tag widmeten sich verschiedene Vor- und Beiträge der Frage, wie der regionale Kulturbetrieb mit den Veränderungen durch Migration und Flucht, Internationalisierung und Transkulturalität umgehen kann. Die Begrüßungsrede hielt Birgit Sacher vom Integrationsrat. Nachfolgend lesen Sie ihre Rede zur Eröffnung des “Cross Culture”-Tages:

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