Skip to main content

Offenes Café für geflüchtete Mädchen* und Frauen*

Dienstags von 14-17 Ucafe-fuer-gefluechtete-maedchen-und-frauen_flyer1hr steht die Tür des Cafés offen, um sich kennenzulernen und auszutauschen, um gemeinsam zu essen, Spaß zu haben und Infos auszutauschen. Daneben bietet kore einen Wlan Zugang und PC zur Internetnutzung. Auch Ausflüge oder Beratungen sind möglich.

Die Möglichkeit eines Abholservice besteht.Dafür kann man sich unter cafe@kore-goettingen.de melden.

Ansprechzeit ist donnerstags von 14-16 Uhr, unter 0551 57 453 oder persönlich.

Welcome Dinner

Die Idee ist die Kontaktherstellung zwischen Göttingern und Zugewanderten oder Geflüchteten. Auf der einen Seite gibt es viele Göttinger, die sich engagieren wollen und sich wünschen, mit Zugewanderten und Geflüchteten in Berührung zu kommen. Auf der anderen Seite gibt es ebenso viele Neuankömmlinge, die Deutsch lernen möchten und in ihrer neuen Heimat Anschluss suchen. Der Plan ist, beide Seiten durch ein gemeinsames Essen zusammenzuführen, um ein multikulturelles Miteinander zu schaffen – Göttinger laden Zugewanderte und Geflüchtete zu sich nach Hause zum Essen ein und verbringen mit Ihnen eine gemeinsame Zeit.
Das Projekt stammt aus Schweden und wird mittlerweile in vielen Städten Deutschlands erfolgreich umgesetzt. Wir finden die Idee hat Potenzial und wünschen uns, dass auch Göttingen ein Teil davon wird.

GastgeberIn kann jeder sein! 
Egal ob alt oder jung, viel oder wenig Platz: Fremde zu sich nach Hause zum Essen einzuladen ist eine wunderbare Geste der Gastfreundschaft.

 

Mehr Infos hier: http://welcomedinnergoe.blogspot.de/

Menschenkette zum Tag der Menschenrechte – Aufruf des Lampedusa-Bündnisses

Das Lampedusa-Bündnis möchte mit Interessierten und Engagierten gemeinsam am 10.12. zum Tag der Menschenrechte in Göttingen aktiv werden. Auch wenn aktuell weniger Flüchtlinge als 2015 Deutschland erreichen, versuchen die Menschen nach Europa zu kommen. Dabei werden ihre Lebensbedingungen immer weiter verschlechtert, sind allein in den letzten 12 Monaten über 4.000 Menschen im Mittelmeer ertrunken. Das Mittelmeer ist zum Meer der Toten geworden, die EU verweigert ihre Hilfe, Abschottung und Rückschiebungen sind an der Tagesordnung.

Am 10.12. wollen wir ein Zeichen setzen: Wir wollen eine Menschenkette in der Fußgängerzone (Innenstadt) bilden und die Namen von ertrunkenen oder auf andere Art ums Leben gekommenen Geflüchteten mit uns führen.

Wir wollen an sie erinnern und für eine menschenwürdige Flüchtlingspolitik eintreten. Wir wollen zeigen, dass wir – das Lager des Willkommens, der Solidarität und des Antirassismus – eine der größten sozialen Bewegungen Deutschlands sind,  auch wenn in den Medien die Berichterstattung über Pegida und AfD einen deutlich größeren Raum einnimmt.

Wir wollen zeigen, dass die Willkommenskultur nicht tot ist! Dazu brauchen wir euch alle. Auch  Flüchtlinge und Migrant*innen und ihre Organisationen sind herzlich eingeladen, mit uns gemeinsam diesen Aktionstag zu begehen. Gerne diskutieren wir auch über eure Vorschläge für diesen Tag. Dazu laden wir euch alle ein und sind auch darauf angewiesen, dass ihr wiederum als Multiplikator*innen tätig seid.

Förderung von Kulturmaßnahmen mit geflüchteten Frauen

Das Paritätisches Bildungswerk Bundesverband e.V. kann ab dem 15.8.2016 bis zum 31.12.2017 Kulturmaßnahmen mit geflüchteten Frauen im Alter von 18-26 Jahre mit insgesamt 600.000 € fördern. Es handelt sich um eine 100%tige Förderung, die im Auftrag des Bundesbildungsministeriums im Programm „Kultur macht stark“ vergeben wird.

Unter dem Titel „Frauen iD“ können regionale Bündnisse für Bildung, die aus dem gemeinnützigen Antragssteller und mindestens zwei Partnerorganisationen bestehen, Anträge stellen. Ziel ist es, das Selbstwertgefühl und die Selbstlernkompetenzen der geflüchteten Frauen „in Deutschland“ („iD“) durch kulturelle Bildungsangebote zu fördern.

Gefördert werden Kulturangebote aus allen Sparten wie Malerei, Theater, Musik, Tanz und angewandte Kunst. Die Angebote finden in Form von geschlechtshomogenen Gruppen mit mindestens acht teilnehmenden Frauen im Umfang von 20 bis zu 160 Unterrichtstunden statt. Sie werden von weiblichen Fachkräften aus Kunst und Pädagogik geleitet.  Ehrenamtliche Mentorinnen übernehmen in den Angeboten Vorbild-, Austausch- oder Helferfunktionen und unterstützen die teilnehmenden Frauen darin, ihre Fluchtsituation oder Rollenbilder künstlerisch zu reflektieren und persönliche Perspektiven in der Aufnahmegesellschaft zu entwickeln. Abschluss der Projekte ist eine öffentliche Präsentation der gemeinschaftlich geschaffenen Werke.

Die Bündnisse setzen sich z.B. zusammen aus Betreuungsorganisationen vor Ort, Familienzentren, Jugendämtern, Jugendbildungswerken sowie lokalen Kooperationen der bürgerschaftlichen Flüchtlingshilfe oder auch MigrantInnenselbstorganisationen, Mehrgenerationenhäusern, Kirchengemeinden, Nachbarschaftszentren und Organisationen, die Frauen fördern.

Ansprechpartnerin: Indre Bogdan, 

Telefon: 030/24636-475, E-Mail: bogdan@pb-paritaet.de

www.frauen-id.de

Zum Antragssystem https://foerderung.buendnisse-fuer-bildung.de/massnahmebeschreibung/119/

 http://www.buendnisse-fuer-bildung.de/de/foerderrichtlinie-erwachsene-fluechtlinge-753.php

PS.: Für 12-18jährige Geflüchtete können sie hier www.jep-kultur.de eine Förderung beantragen.

Kongress: VERTRAUEN, OFFENHEIT & MUT – BAUSTEINE FÜR EIN GUTES ZUSAMMENLEBEN

Vertrauen, Offenheit, Mut – so lautet das Thema des XVII. Bildungskongresses, der am 11./12. November 2016 im ZHG der Universität Göttingen stattfindet. Erwartet werden 800 Gäste, überwiegend aus Niedersachsen. Die Schirmherrschaft hat Prof. Dr. Ulrike Beisiegel, Präsidentin der Georg-August-Universität Göttingen, übernommen. Sie schreibt in ihrem Grußwort:

Das Motto, unter dem der XVII. Göttinger Kongress für Erziehung und Bildung steht, ist heute wichtiger denn je. In der aktuellen gesellschaftlichen Situation in Deutschland und in der Welt braucht es ganz besonders Vertrauen in die andere oder den anderen, aber auch Vertrauen in sich selbst und seine eigenen Stärken. Es braucht Offenheit gegenüber Neuem und gegenüber anderen Lebensweisen. Und es braucht Mut, um die eigenen Stärken zu nutzen, um sich für andere einzusetzen und um populistischen Haltungen entgegenzutreten.“

(mehr …)