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Kleiderkammer des RundenTischZieten

Dringend gesucht: Männliche Winterkleidung in kleinen Größen

Die Kleiderkammer des RundenTischZieten sucht für die Bewohner der Bonveno-Flüchtlingswohnanlage auf den Zietenterassen noch dringend folgende Dinge:

  • ·         Warme Winterjacken für Männer in kleinen Größen (S-M)
  • ·         Winterfeste (möglichst unbeschädigte) Schuhe in den Größen 40-42
  • ·         Handschuhe, Mützen und Schals für Männer

Die Spenden können immer dienstags (10:00-12:00) und freitags (16:00-17:00) an der Wohnanlage in der Hannah-Vogt-Straße 10 abgegeben werden.

Den weiteren Bedarf finden Sie auf der Homepage: http://rundertischzieten.jimdo.com/sachspenden/

Außerdem suchen wir laufend ehrenamtliche Helfer für die Arbeit in der Kleiderkammer.

Bei Fragen, Anmerkungen und Hilfsangeboten, wenden Sie sich gerne an sachspenden.rtz@gmail.com (Da die Emailadresse ehrenamtlich betreut wird, kann es manchmal zu etwas Verzögerung bei der Beantwortung kommen.)

 

AKTUELL SPENDENAUFRUF, ehem. Voigtschule, Sonntag 11.10., 16-18 UHR

Am Sonntag 11.10. von 16-18 Uhr können Spenden in der Voigtschule, Bürgerstraße 15 abgeben werden.

1. ) Bitte nichts selber verteilen oder Sachen über den Zaun werfen. Solche Aktionen sind zwar nett gemeint, gehen aber meistens nach hinten los.

2.) Bitte keine Sachen in Mülltüten abgeben, sondern vorsortiert in Kartons. Zudem können aufgrund des Platzmangels vor Ort nur Spenden angenommen werden, die in der u.g. aufgeführten Liste stehen.

Anfahrt mit Auto:
über die Angerstraße in die Gartenstraße, kurz vor der Bürgerstraße ist links ein Parkplatz (mind. 1,50 € Gebühr), falls dort kein Platz ist in der Gartenstraße auf dem Bordstein ggf. kurz anhalten. Ansonsten sind die Wege zu lang.

Zugang:
Vom Parkplatz in den Hof gehen, an den Duschen vorbei, rechts die 1. Tür rein und Treppe runter. Dort werden die Spenden in einem Raum gesammelt.

Voigtschule sucht
– KEINE Kindersachen
– KEINE Frauensachen
– KEINE Männersachen >= XL

Aber wir DRINGEND werden gesucht:
– Männerschuhe in den Größen 40, 41, 43, 44
– Sportschuhe in den Größen 42, 44
– Hausschuhe in der Größe 42
– für Männer: Mützen, Handschuhe, Schals
– lange Unterhosen Männer (S, M, L)
– kleine Männer-Winterjacken in S/M/L
– kleine Männerhosen in S/M
– Waschmittel
– Hygieneartikel (Einwegrasierer, Zahnbürsten, Shampoo, Deo)
– Sparschäler
– Fahrräder
– 1x Schritte plus 1. Niveau A1/1. Kursbuch + Arbeitsbuch Bd.1 ISBN-13: 9783190019113
– 1x Schritte plus 2. Niveau A1/2. Kursbuch + Arbeitsbuch Bd.2 ISBN-13: 9783190019120

Zudem wird für die Gruppe “Frauen- und Mädchenaktionen” in der Voigtschule folgende Handarbeitssachen gesucht:
– Stricknadeln (Nadelspiele zum Sockenstricken, andere bitte nicht),
– Häkelnadeln
– Nähnadeln
– Stopfnadeln
– Sticknadeln
– Stricklieseln
– Perlgarn
– Stickgarn
– Perlen

Organisation der Spendenausgabe in Notunterkünften

12096025_976833005692739_690534133481103122_nDieses Posting auf Facebook von Marieke Thüne, die mit vielen anderen Helfern seit den ersten Stunden in der Erstaufnahme-Notunterkunft in Rosdorf mitarbeitet und dort unermüdlich hilft, gibt einen interessanten Einblick, welche Aufgaben und Herausforderungen von Ehrenamtlichen gemeistert werden.

Zum Thema Spendenausgaben:
Seit 2 Wochen nutzen wir nun ein System, das ich Euch allen ans Herz legen möchte. Denn sonst bekommt man einfach keine Kontrolle und Ruhe in die Spendenkammer.

Ich empfehle Euch, von Vornherein ein Hängeordner-System anzulegen. Einen für jede Familie und jeweils einen Zettel pro Person. Darauf wird vermerkt, was rausgegeben wurde und es gibt Zeiträume für die Ausgabe von Hygieneartikeln und Maximal-Grenzen für Kleidung. Bevor Ihr startet, macht eine Liste aller Leute, damit sie ungefähr wissen, wann sie dran sind und nicht stundenlang anstehen müssen.

Die erste Ausgabe und das Anlegen des Systems sind heftig. Danach könnt Ihr Termine vergeben. Beachtet dabei aber die Essensausgaben etc. Am besten macht Ihr auch Fotos für die Akten. So funktioniert es am besten.

Wir haben Zettel für Kinder und für Erwachsene. Darauf sind Listen und alle Dinge, die gebraucht werden, sind aufgeführt. Vieles sind ja Einmalausgaben, andere Dinge werden häufiger benötigt.

Außerdem tragen wir neben dem Namen das Geschlecht, das Geburtsdatum, die Konfektionsgrößen und Schuhgrößen sowie Infos wie z. B. die benötigte Windelgröße ein. So muss man nicht ständig nachfragen.

Die Termine vergeben wir in festen Zeiträumen und schreiben diese sowohl in der Akte als auch auf kleine Post It’s. Diese stempeln wir ab, damit sie nicht gefälscht werden können.

Trägt detailliert ein, was rausgegeben wurde. Also z. B. “Winterjacken” und “Flip Flops” statt “Jacke” und “Schuhe”…

Bei Hygieneartikeln sagen wir, dass die nicht vor einem Zeitraum von zwei Wochen verbraucht haben können. Abgesehen von Windeln und Binden…

Wenn jemand seinen Termin vergisst oder zu spät kommt, bekommt er einen neuen. Da sind wir sehr konsequent. Natürlich gibt es Ausnahmen, wenn jemand ins Krankenhaus müsste oder so…

Viele Dinge auf der Liste fehlen. Wir schreiben sie im Moment einfach dazu. Aber wenn Ihr die Listen macht, denkt bitte an alles…Sind eben noch ein paar “Kinderkrankheiten” und Gewicht und Größe ist eigentlich wurscht. Braucht man nicht.

Hoffe, das hilft einigen.

(mehr …)

Aktuell: Weitere Flüchtlinge kommen nach Adelebsen

Am heutigen Freitag, den 25.09.2015 gegen 14.00 Uhr werden weitere 50 Flüchtlinge in der Erstaufnahmestelle in Adelebsen eintreffen, sodass sich dann insgesamt 264 Flüchtlinge in dem ehemaligen Schulgebäude aufhalten.

Ob und inwieweit akuter Bedarf an Spenden besteht, konnten wir noch nicht in Erfahrung bringen. Updates wird es daher ggf. in diesem Artikel bei neuen Informationen geben.

Konzept der Betreibergemeinschaft der Flüchtlingswohnanlage auf den Zietenterassen im Überblick

“Bonveno” nennt sich die gemeinnützige GmbH, in der sich fünf Göttinger Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege (Arbeiterwohlfahrt, Caritas, Diakonie, Paritätischer Wohlfahrtsverband und Deutsches Rotes Kreuz) zur gemeinsamen Trägerschaft der Flüchtlingswohnanlage auf den Zietenterrassen zusammengeschlossen haben.

“Bonveno” bedeutet in Esperanto “Willkommen” – und auf eine Willkommenskultur setzt die Betreibergemeinschaft in ihrem Betreuungs-und Beratungskonzept. Sozialraumorientierte Arbeit ist ein wesentlicher Baustein im Konzept für ein gutes und gedeihliches Zusammenleben der Bewohner/innen und Anwohner/innen.

Das bedeutet unter anderem:

  • Die Förderung der Flüchtlinge zur aktiven Freizeitgestaltung und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben im Stadtteil.
  • Die Integration von Flüchtlingskindern in Kindertagesstätten und Schulen, um das Einleben in eine neue Umgebung durch intensiven Kontakt mit Gleichaltrigen zu fördern.
  • Unterstützung der Flüchtlingseltern bei der Kontaktpflege zu Schule, Hort bzw. Kindergarten.
  • Unterstützung bei der Organisation gemeinschaftlicher Aktivitäten im Wohnviertel (Straßenfeste, Kinderfeste, Vereinsfeste).
  • Transparenz nach außen: Was in der Wohnanlage geschieht, soll transparent nach außen vermittelt werden.
  • Vermittelnde Gespräche bei Konflikten zwischen Bewohner/innen und Anwohner/innen.

Zur Umsetzung setzen die fünf Verbände neben den eigenen geballten Kräften und Ressourcen auch auf die Einbindung ehrenamtlich Engagierter und insbesondere die in der Nachbarschaft lebenden Bewohnerinnen und Bewohner.

Die Integration der Flüchtlinge gliedert sich nach dem Konzept in drei Phasen:

  1. die Orientierungsphase mit Informationen, die der Orientierung in die neue Umgebung dienen,
  2. die Integrationsphase mit einer gemeinsamen Erarbeitung individueller Hilfsangebote und Integration in die Nachbarschaft,
  3. die Ablösephase mit der Vorbereitung und Nachbetreuung der dezentralen Unterbringung.

Die Betreuung und Beratung setzt auf Partizipation, sodass die Menschen in die Lage versetzt werden, ihr Leben so schnell und so weit wie möglich eigenverantwortlich zu gestalten. Die Flüchtlinge sollen in Abläufe und Aktivitäten innerhalb der Wohnanlage mit einbezogen werden, um ihnen Verantwortung und Aufgaben im Alltag zu geben.