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Schüler und Schülerinnen der Arnoldi-Schule gestalten Sport- und Begegnungstag

Es wurde gekickOLYMPUS DIGITAL CAMERAt, geklettert, gepritscht, geplaudert und gelacht am Sport- und Begegnungstag am 21. Mai 2016, auf dem Sportgelände des SC Hainberg auf den Zietenterrassen. Initiiert und geplant hatten Schüler und Schülerinnen der Fachoberschule Wirtschaft an der BBS1 Arnoldi-Schule diese Veranstaltung im Rahmen eines Schulprojektes in Kooperation mit dem SC Hainberg.OLYMPUS DIGITAL CAMERA
„Integration durch Sport“ – nach dem Motto des Deutschen Olympischen Sportbundes gestaltete die Fachoberschulklasse gemeinsam mit Sprintklassen einen Tag voller sportlicher Angebote. Neben Fußballturnieren mit gemischten Mannschaften sorgten kleine Spielgeräte aus dem Spielmobil des Landessportbundes, ein Kletterturm, Human-Table-Soccer, Beachvolleyball und Inline-Skaten für ein sportliches Miteinander. Darüber hinaus gab es einen Flohmarkt, Kinderschminken und vom Kuchen bis zur Bratwurst Gelegenheit zur Stärkung.OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Die Idee entstand im vergangenen Schuljahr – unter Projektleitung von Silke Reitz -, als im Rahmen des Politikunterrichts die Frage im Raum stand: „Was können wir für Menschen tun, die zu uns geflüchtet sind?“ Zunächst wurden im Theorieunterricht die Herkunftsländer beleuchtet, dann ging es daran, etwas Konkretes zu machen. Mit dem Ziel, Begegnungen mit Geflüchteten, Anwohner/Innen, Vereinsmitgliedern und Freunden entstehen zu lassen organisierten die Schüler und Schülerinnen von der Einladung bis hin zur Sponsorensuche, alles selbst.

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Kundgebung des “Freundeskreises Thüringen/Niedersachsen” und Gegenkundgebung

Am Sonnabend, 21.05. um 14 Uhr plant der rechte “Freundeskreis Thüringen/Niedersachsen” eine Kundgebung auf dem Bahnhofsvorplatz in Göttingen. Verschiedene Gruppen, u.a. das Bündnis gegen Rechts, haben bereits zu Gegenveranstaltungen ab 12 Uhr auf dem Platz aufgerufen. Ehrenamtliche HelferInnen, die einen guten Kontakt zu den einzelnen Unterkünften im Stadtgebiet haben, werden gebeten, an diesem Tag wachsam zu sein und ein Auge auf die Gebäude und die Umgebung zu haben. Für den Fall, dass der “Freundeskreis” seine Kundgebung am Bahnhof nicht abhalten kann, besteht die Möglichkeit, dass er sich spontan einen anderen Ort dafür sucht.

Dazu eine Verlautbarung des Bündnis gegen Rechts vom 20.05.: “Das Göttinger Bündnis gegen Rechts ruft für den morgigen Samstag ab 12:00 Uhr zur Kundgebung auf den Bahnhofsvorplatz Ostseite in Göttingen auf. Anlass ist die Anmeldung einer Versammlung des rechtsextremen FREUNDESKREISES Thüringen/ Niedersachsen für den Nachmittag am Göttinger Bahnhof. In den vergangenen Monaten war der rechte Zusammenschluss immer wieder in der Region mit Kundgebungen aktiv und hatte allerorts zivilgesellschaftlichen Wiederspruch erfahren. So wird auch diesmal die Gegenkundgebung des Göttinger Bündnisses gegen Rechts von allen Bündnissen in Südniedersachsen getragen. Vertreter aus Politik, Kirchen und Verbänden sind zur Kundgebung des Göttinger Bündnisses angefragt. Anmelder des Göttinger Bündnisses gegen Rechts, DGB-Regionsgeschäftsführer Lothar Hanisch: ‘Der Freundeskreis ist alles andere als die netten Nachbarn von neben, wie ihr Name vortäuscht. Wir haben das wahre Gesicht der rechtsextremen Akteure aus NPD, Kameradschaften und anderen Sammelbecken schnell aufgedeckt. Sie schüren Ängste und befördern Vorurteile mit fremdenfeindlichen Parolen. Weder auf dem Land noch in unserer Stadt werden wir ihnen den Platz überlassen. Bunt, tolerant und vielfältig – das ist das Gesicht von Göttingen. Lasst uns gemeinsam zeigen, dass die Rechtsextremen des FREUNDESKREISES hier nichts zu suchen haben.'”

“Physik im Advent” für Flüchtlinge

Bundesweite Suche nach Helfern. Physikalische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich!

Die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) und die Georg-August-Universität Göttingen haben einen Adventskalender der besonderen Art entwickelt: “Physik im Advent” (PiA). Der physikalische Adventskalender stellt jungen Forscherinnen und Forschern 24 einfache Experimente und physikalische Rätsel vor. Diese sollen nicht nur für Spannung beim Zuschauen sorgen, sondern auch die Freude am selbstständigen Experimentieren wecken.

Neben dem eigentlichen Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler findet in diesem Jahr erstmals eine “Physik im Advent”-Aktion für Flüchtlinge statt, die bundesweit in den Erstaufnahmeeinrichtungen durchgeführt werden soll. Auf der Homepage heißt es dazu: “Physikalische Phänomene sind universell und global. Um Experimente durchzuführen braucht man keine spezielle Sprache, Religion oder einen besondere Ort. Sie sind für alle Menschen auf der Erde gleich, egal wo man sich befindet, welche Sprache man spricht oder welcher Religion man angehört. Physik ist spannend, unterhaltsam, lehrreich und das Experimentieren erzeugt Selbstbewusstsein. Physik macht Spaß … und ist überall!” Ziel der Aktion ist es, insbesondere Kindern und Jugendlichen nach ihrer langen Flucht eine Beschäftigung in Kombination mit lehrreicher und spannender Unterhaltung zu bieten.

Flüchtlinge unter 18 Jahren können sich ab dem 1. November auf der Programm-Homepage in der Kategorie “Schülerinnen und Schüler” anmelden. Darüber hinaus sind die Veranstalter noch auf der Suche nach Freiwilligen, die den Kindern und Jugendlichen in den Erstaufnahmeeinrichtungen im Zeitraum vom 1. bis 24. Dezember die Experimente zeigen (auch die Unterstützung an einzelnen Tagen ist möglich). Physikalische Vorkenntnisse sind dabei nicht erforderlich. Ein Anmeldeformular für die Helfer gibt es unter http://www.dpg-physik.de/pff/index.html.

Weitere Infos zu “Physik im Advent” und die Aktion für Flüchtlinge gibt es außerdem unter:
http://www.physik-im-advent.de/
http://www.physik-im-advent.de/PiA-fuer-Fluechtlinge:_:30.html

Pflanzaktion “Wurzelschlagen 2.0”

Pflanzaktionen für und mit neu zugewanderten Flüchtlingsfamilien am 24. Oktober und 14. November

Der Verein Internationale Gärten e. V. Göttingen möchte gemeinsam mit neu zugewanderten Flüchtlingen im Internationalen Garten Geismar und im Friedensgarten Grone Beerensträucher und Obstbäume pflanzen. Bei einem anschließenden internationalen Imbiss lädt der Verein zum Kennenlernen und Austausch ein.

Die Pflanzaktion soll für die neu zugewanderten Flüchtlingsfamilien einen symbolischen und realen Anfang zum “Wurzelschlagen” in Göttingen bedeuten. Die Flüchtlinge können dabei neue Kontakte knüpfen, ihre natürliche Umwelt kennenlernen oder eine Parzelle in den Internationalen Gärten erwerben.

Mitglieder aus Umweltverbänden, Kleingartenvereinen, Migrantenvereinen und interessierte Einzelpersonen sind herzlich willkommen, bei dieser Aktion mitzuwirken.

Über das Netzwerk “Interkulturelle Gärten” wird der Göttinger Verein versuchen, die zahlreichen Garteninitiativen landesweit zu motivieren, ähnliche Pflanzaktionen als Teil der “Willkommenskultur” in ihren Städten und Gemeinden zu realisieren.

Für die Aktion “Wurzelschlagen 2.0“ bittet der Verein noch um Spenden. Über eine Unterstützung mit Beerensträuchern, Obstbäumen und Gartengeräten durch Göttinger Gartenbetriebe und Gartencenter würden sich die Veranstalter ebenfalls freuen.

Die Pflanzaktionen sind geplant für Samstag, 24. Oktober (Internationaler Garten Geismar), und Samstag, 14. November (Friedensgarten Grone), jeweils in der Zeit von 13-17 Uhr.

Kontakt zum Verein gibt es unter Telefon (0551) 3096519 oder per Mail an info@internationale-gaerten.de. Mehr Infos zum Verein gibt es außerdem unter http://internationale-gaerten.de/.

“Der Platz, an dem ich bleiben kann”: Filmvorführung

Am Donnerstag, 3.12., um 20 Uhr in der Katholischen Hochschulgemeinde (Kurze Straße 13)

In Vorbereitung auf den Tag der Menschenrechte am 10. Dezember zeigt Amnesty International Göttingen preisgekrönte Menschenrechtsfilme:

Am Donnerstag, 3. Dezember, zeigt Amnesty International Göttingen den Film “Yusuf – Geschichte einer Flucht”. Dieser Film gewann 2014 den Deutschen Menschenrechtsfilmpreis und berichtet von der gefährlichen Flucht eines jungen Somaliers nach Deutschland – doch hier droht ihm die Abschiebung. Ein zweiter Kurzfilm (ebenfalls mit dem Menschenrechtsfilmpreis ausgezeichnet) zeigt die Erfahrungen von abgeschobenen Roma in den Kosovo. Die Filmvorführung beginnt um 20 Uhr in der Katholischen Hochschulgemeinde (Kurze Straße 13).