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Kundgebung des “Freundeskreises Thüringen/Niedersachsen” und Gegenkundgebung

Am Sonnabend, 21.05. um 14 Uhr plant der rechte “Freundeskreis Thüringen/Niedersachsen” eine Kundgebung auf dem Bahnhofsvorplatz in Göttingen. Verschiedene Gruppen, u.a. das Bündnis gegen Rechts, haben bereits zu Gegenveranstaltungen ab 12 Uhr auf dem Platz aufgerufen. Ehrenamtliche HelferInnen, die einen guten Kontakt zu den einzelnen Unterkünften im Stadtgebiet haben, werden gebeten, an diesem Tag wachsam zu sein und ein Auge auf die Gebäude und die Umgebung zu haben. Für den Fall, dass der “Freundeskreis” seine Kundgebung am Bahnhof nicht abhalten kann, besteht die Möglichkeit, dass er sich spontan einen anderen Ort dafür sucht.

Dazu eine Verlautbarung des Bündnis gegen Rechts vom 20.05.: “Das Göttinger Bündnis gegen Rechts ruft für den morgigen Samstag ab 12:00 Uhr zur Kundgebung auf den Bahnhofsvorplatz Ostseite in Göttingen auf. Anlass ist die Anmeldung einer Versammlung des rechtsextremen FREUNDESKREISES Thüringen/ Niedersachsen für den Nachmittag am Göttinger Bahnhof. In den vergangenen Monaten war der rechte Zusammenschluss immer wieder in der Region mit Kundgebungen aktiv und hatte allerorts zivilgesellschaftlichen Wiederspruch erfahren. So wird auch diesmal die Gegenkundgebung des Göttinger Bündnisses gegen Rechts von allen Bündnissen in Südniedersachsen getragen. Vertreter aus Politik, Kirchen und Verbänden sind zur Kundgebung des Göttinger Bündnisses angefragt. Anmelder des Göttinger Bündnisses gegen Rechts, DGB-Regionsgeschäftsführer Lothar Hanisch: ‘Der Freundeskreis ist alles andere als die netten Nachbarn von neben, wie ihr Name vortäuscht. Wir haben das wahre Gesicht der rechtsextremen Akteure aus NPD, Kameradschaften und anderen Sammelbecken schnell aufgedeckt. Sie schüren Ängste und befördern Vorurteile mit fremdenfeindlichen Parolen. Weder auf dem Land noch in unserer Stadt werden wir ihnen den Platz überlassen. Bunt, tolerant und vielfältig – das ist das Gesicht von Göttingen. Lasst uns gemeinsam zeigen, dass die Rechtsextremen des FREUNDESKREISES hier nichts zu suchen haben.'”